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Auszeichnung für Brigitte Rode: Kreiswettkampfwart Peter Nitsche überreicht der Vorsitzenden der Bertlicher Leichtathleten Ehrennadel und Urkunde des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.

Leichtathletik

Goldene Ehrennadel für Brigitte Rode

HERTEN - Schon lange vor der ersten Siegerehrung wird es am Sonntag feierlich bei den Bertlicher Straßenläufen. Im Rahmen der obligatorischen Besprechung der Kampfrichter am Morgen verleiht Peter Nitsche, Wettkampfwart des Leichtathletikkreises, Brigitte Rode die Goldene Ehrennadel des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV).

„Als Anerkennung für deine Verdienste um die Leichtathletik“, wie Nitsche in seiner Laudatio feststellt. Da kommt einiges zusammen bei der Vorsitzenden der Leichtathletenabteilung von SuS Bertlich.

Schon vor 40 Jahren hat Brigitte Rode die ersten ehrenamtlichen Aufgaben übernommen. Sie hat sich im Leichtathletikkreis engagiert (für den sie 1983 als Statistikerin die erste Kreisbesten- und Rekordliste zusammenstellte). Vor allem aber beim SuS Bertlich (dessen Leichtathletikabteilung mit 640 Mitgliedern eine der größten im Kreis ist) und für die Straßenläufe.

„Es hat sich gelohnt, dass wir hier einen langen Atem gehabt haben“, sagt Brigitte Rode, die im Sportbüro der Stadt Herten arbeitet. Beim SuS haben sie mit den Straßenläufen seit 1984 organisatorisch wie sportlich Sternstunden erlebt. Deutsche, Westdeutsche und Westfälische Meisterschaften hat der SuS ausgerichtet. Regelmäßig werden im Rahmen der Straßenläufe Kreismeisterschaften ausgetragen.

Aber es gab eben auch einige schwere Rückschläge. So wie 2018. „Da sind wir mit über 1000 Läufern auch sehr gut ins Jahr gestartet“, sagt Brigitte Rode mit Blick auf die starken Felder am Sonntag. Aber schon im September gingen die Zahlen zurück.

Und nach den letzten Straßenläufen im Dezember hatte Brigitte Rode alle Hände voll zu tun, die von Kälte und Dauerregen frustrierten Helfer moralisch aufzurichten. Dass jetzt, bei der 107. Auflage, exakt 1046 Läuferinnen und Läufer am Start waren, ging beim SuS allen runter wie Öl.

Die Strecken sollen attraktiver werden

Den langen Atem, den wollen sie in Bertlich weiter beweisen. Zu tun gibt es immer etwas. Derzeit denken sie beim SuS darüber nach, die Routen über 15 Kilometer, des Halbmarathons und des Marathons zu verändern. Sie sollen attraktiver werden. Das kostet Zeit – und Geld.

Die Strecken müssen neu vermessen werden, damit die Zeiten in Bestenlisten Aufnahme finden können. „2020 wollen wir die Läufer dann auf eine neue Strecke schicken“, sagt Brigitte Rode.

Das klingt nicht so, als sei die Vorsitzende amtsmüde und würde sich mit der DLV-Ehrennadel zur sportlichen Ruhe setzen. „Es ist ja nicht so, dass ich mich um das Amt reiße“, sagt die Vorsitzende. „Aber es muss schon jemanden geben, der hier vorangeht. Und so lange dieses tolle Helferteam mit anpackt, mache ich das gern.“

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