Motorsport

Kartslalom an der Zeche Ewald: Jubel-Stürme im strömenden Regen

HERTEN - Wasser von allen Seiten gab es bei den Siegerehrungen des vierten Laufes zur Westfalenmeisterschaft im ADAC Kartslalom-Cup. Zum einen durch die fast durchgehenden Regengüsse, zum anderen aus Mineralwasser-Flaschen, denn für Sektduschen waren die Teilnehmer noch eindeutig zu jung.

Und gleich mehrfach durften sich die Zuschauer über Siege des Ausrichters freuen. Der MSC Herten hatte einmal mehr für eine perfekte Organisation gesorgt und sich auch bei der Streckenführung für den Kartslalom einiges einfallen lassen.

Der MSC steckte auf dem Doncaster-Platz an der Zeche Ewald eine zügige, aber durchaus knifflige Strecke ab, für die Einsteiger in der Klasse 1 gab es eine verkürzte Variante.

Und die eröffneten auch gleich den langen Motorsport-Tag. Da war das Wetter noch einigermaßen in Ordnung. Doch das sollte sich ändern. Plötzlich goss es wie aus Kübeln, die Rennleitung entschied aber, dass das Pflaster des Doncaster-Platzes immer noch genug Grip bot, um mit Slicks zu fahren.

Wie bereits in den vorherigen Läufen war in Klasse 1 auch auf der Hertener Strecke gegen Jonas Wollscheid vom AMC Waltrop kein Kraut gewachsen.

Er sicherte sich auf der verkürzten Variante mit 30,50 Sekunden die Tagesbestzeit. Die Hertener Fahrer Jan-Luca Wallmann (8.), Noel Grabon (10.) und Marc Seifert (15.) konnten sich gegenüber den vorherigen Läufen deutlich steigern.

In der Klasse 2 dominierte einmal mehr Devin Jürgensmeyer und nutzte seinen Heimvorteil gnadenlos aus. Der MSC-Pilot manövrierte seinen Boliden auf der langen Strecke mit Klassen-Bestzeit nach 34,05 Sekunden über die Ziellinie. Der zweite Hertener, Marc Seifert, landete durch einige Pylonenfehler und Strafsekunden auf Platz 21.

In Klasse 3 ließen die Jugendlichen des MSC Herten nichts anbrennen. Max Grün fuhr erwartungsgemäß die Bestzeit und sicherte sich Platz eins, ganz knapp gefolgt von Luca Stanski. Platz drei ging an Niklas Schmidt gefolgt von Pascal Kucmierczek. Tim Wulhorst leistete sich zwei Pylonenfehler, schaffte es trotzdem auf Platz sieben.

Als einziger MSC-Starter in Klasse 4 erreichte Kai Kleinmann Rang sechs mit jedoch weniger als einer halben Sekunden Abstand auf Platz drei

Hatte der Regen in den vorherigen Klassen nur wenig Einfluss, litten vor allem die Hertener in der Klasse 5 unter dem Wetter.

Denn nun goss es aus Strömen und so konnten die Lokalmatadoren auf ihren rillenlosen Slicks kaum mit der Konkurrenz mithalten.

Mit 1,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger Maurice Fischer (RC Haltern) fuhr Tim Eller als bester Hertener auf Platz fünf. Es folgten Pascal Ferdinand (9.), Saskia Händly (10.), Maurice Schiwy (11.), Maurice Cerovsec (14.), Manuel Kugel (20.) und Katja Kugel (23.).

Trotz widriger Bedingungen waren alle rundum zufrieden und der MSC heimste viel Lob für die tolle Ausrichtung des vierten Laufes zur Westfalenmeisterschaft ein.

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