Motorsport

Katapult-Start beschert vierten Rang

AMPFING - 1 500 Kilometer, so lang waren diesmal Hin- und Rückweg für das Team Grün. Es ging nämlich ins bayerische Ampfing. Und dort stand für Kart-Pilot Max Grün der vierte von sechs Läufen zur „DMV-Rotax-Max-Challenge“ auf dem Programm.

Das Nachwuchstalent des MSC Herten hatte in Ampfing drei spannende Renntage vor der Brust. Aufgrund der enormen Entfernung zum Heimat-Ort hatten die Hertener nicht viel testen können. Somit musste erst die passende Abstimmung fürs Kart gefunden werden.

Und das entpuppte sich als schwieriges Unterfangen. Das Team Grün hatte beim freien Training mit den ständig wechselnden Wetterverhältnissen zu kämpfen. Der nächste Tag war jedoch komplett trocken. Hier standen aber dennoch nur weitere fünf mal zehn Minuten Trainingszeit zur Verfügung.

Spannend wurde es dann an Tag drei. Zunächst stand morgens das Qualifying auf dem Programm. Hier war es noch trocken, allerdings zogen bereits dunkle Wolken auf.

Wie schon in den Läufen zuvor, hatte Max Grün erneut Probleme, seine Reifen schnell auf Temperatur zu bekommen. Erst in der neunten Runde gelang ihm eine akzeptable Zeit, die allerdings nur für den 16. Startplatz reichte.

„Bisher ist es uns nie gelungen, in den ersten Runden eine verwertbare Zeit herauszufahren. Daran müssen wir noch arbeiten“, betont Trainer und Vater Andreas Grün.

Von der achten Startreihe ließ sich Sohnemann Max im ersten Rennen des Tages aber nicht entmutigen. Im Gegenteil: Einmal mehr bewies der Hertener, dass er ein exzellenter Starter ist. Bereits nach der ersten Kurve hatte sich Grün durch ein tolles Manöver bis auf die siebte Position vorgearbeitet.

In der Spitzkehre vor der Start-Ziel-Geraden kassierte der Hertener den nächsten Fahrer ein. Kurz darauf fiel der bis dahin Fünfte mit einem technischem Defekt aus. Zwei Runden später erkämpfte sich Grün sogar Platz vier.

Zur Rennmitte schloss dann ein anderer Fahrer zum Hertener auf, der sich fortan gegen die heftigen Angriffe geschickt wehrte. Zeitgleich arbeitete sich das Duo an die Spitze heran, am Ende kam Grün auf Platz vier ins Ziel, nur 1,8 Sekunden hinter dem Sieger.

Und somit startete Grün im zweiten Rennen aus der zweiten Startreihe. Nun hatte es zu regnen begonnen. Grün hielt seinen vierten Platz nach der ersten etwas chaotischen Kurve, musste aber die drei vor ihm liegenden Fahrer – absolute „Regen-Spezialisten“ – ziehen lassen.

Dahinter fuhr der Hertener ein einsames Rennen und brachte den vierten Platz auch ins Ziel. „Nach vorne ging leider nichts, die waren heute einfach besser“, musste das Kart-Talent zugeben, betonte aber , dass er dennoch „mehr als glücklich über das gute Ergebnis“ sei.

Somit liegt Max Grün nach vier von sechs Läufen in der nationalen Wertung der Junioren auf Rang vier und hat gerade einmal 13 Zähler Rückstand auf den Führenden. Weiter geht es am 14. August im hessischen Wittgenborn.

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