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tarker Auftritt: Löwen-Aufbauspieler Felix Fuhrmann, Neuzugang aus Dortmund, erzielt zwei seiner 19 Punkte.

Basketball

Wie aufgedreht: Hertener Löwen besiegen BSV Wulfen

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Die Hertener Löwen sind exzellent ins Derby-Wochenende gestartet. Am Abend besiegte die Mannschaft von Trainer Cedric Hüsken Regionalliga-Aufsteiger BSV Wulfen 91:78 (21:22, 25:15, 26:13, 19:28).

Danach sah es zunächst nicht aus. Die Löwen legten zwar einen Blitzstart hin. Dijon Smith traf, Felix Fuhrmann und Semir Albinovic versenkten anschließend die ersten besten Würfe aus der Distanz zum 8:2 für Herten im Korb. 

Die Gäste, die mit Hendrik Bellscheidt auf einen ihrer wichtigsten Spieler verzichten mussten, beeindruckte das aber nicht sonderlich. Wulfen fand, nach einer Auszeit von Trainer Gary Johnson und angetrieben von den fabelhaften Fans, ins Spiel. Die Folge: eine muntere Regionalliga-Partie, in der nun auch der Aufsteiger beachtlich traf.

Wulfen nach dem ersten Viertel vorn

Wie Neuzugang Nils Peters: Der Ex-Schalker nahm im ersten Viertel dreimal Maß, dreimal traf er in den Korb, einmal sogar aus der Distanz. Mit Ende des ersten Viertels lag der BSV dann vorn – 21:22. 

Das zweite begann wie gemalt für die Löwen. Das lag an Semir Albinovic. Der 27-jährige Flügelspieler schickte umgehend zwei „Dreier“ in den Wulfener Korb und brachte die Löwen mit 29:24 in Führung. Jetzt lief’s. 

Hinten gab es mehr Druck auf die Wulfener Schützen, nach vorn nahmen die Löwen Tempo auf. Lyuben Paskov, Felix Fuhrmann oder Lennart Weichsel kamen zu einfachen Abschlüssen. So arbeiteten die Gastgeber bis zur Pause eine 46:37-Führung heraus. 

Starkes drittes Viertel bringt Vorentscheidung

Und die baute das Team von Cedric Hüsken nach der Halbzeit sofort aus. Die Gastgeber spielten nun wie aufgedreht. Sie waren stärker beim Rebound, verschafften sich mehr zweite Versuche zum Wurf und trafen recht sicher von der Freiwurflinie. 

„Das hat die Mannschaft richtig gut gemacht. 27 Assists – das zeigt auch, dass wir als Team aufgetreten sind“, lobte Trainer Hüsken. „Die Jungs haben heute gesehen, dass es auch mal ohne Matze Perl geht.“ Der Guard hat am Freitag geheiratet. 

Mit Ende des dritten Viertels lagen die Löwen klar mit 72:50 vorn. Eine Vorentscheidung. Im letzten Viertel konnte der BSV Wulfen verkürzen. Auch weil Bryant Allen nun aufdrehte und noch vier „Dreier“ traf. Am Hertener Erfolg aber war nicht mehr zu rütteln.

Herten: Pflüger, Rojahn 3/1 „Dreier“, Paskov 12/2, Albinovic 16/4, Fuhrmann 19/3, Strubich 3/1, Galiano 4, Weichsel 14/1, Pukropski, Folger, Smith 20 

Wulfen: Winck 10/2, Allen 23/7, Ajagbe 4, Terboven 2, Kleinert 6, Haucke 11, Vadder, van Buer, Piechotta 6/1, Peters 16/2

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