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Hertener Aktivposten: Semir Albinovic (rechts) erzielt 26 Punkte.

Basketball

Durchatmen: Löwen schlagen Haspe im Endspurt

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Den Hertener Löwen droht gegen den SV Haspe in der Regionalliga West die dritte Niederlage in Serie. In den Schlussminuten wendet der hohe Favorit die Pleite noch ab. 370 Zuschauer in der Rosa-Parks-Sporthalle können aber nur mit dem Ergebnis zufrieden sein.

  • Die Hertener Löwen schlagen den SV Haspe mühsam mit 78:70.
  • Vier Minuten vor Ende liegt der Regionalligist noch mit sechs Punkten zurück.
  • Erst im Schlussspurt dreht das Team von Trainer Cedric Hüsken das Spiel.

Als Semir Albinovic zur Anzeige hinüber blickte, glaubte er seinen Augen nicht zu trauen. 59:65 stand da zu lesen. "Sechs Punkte zurück und nur noch vier Minuten zu spielen. Ich dachte nur: Was ist denn hier los?" Was los war? Nach zwei Niederlagen gegen Ibbenbüren und Herford drohte den Hertener Löwen gegen den SV Haspe die dritte Pleite in Serie.

Den Auftrag von Trainer Cedric Hüsken, aufs Feld zu gehen und Spaß am Basketball zu haben, den konnte die Mannschaft nicht erfüllen. Im Gegenteil: Dass die Löwen derzeit ihr Potenzial nicht auf den Platz bekommen, war auch gegen den SV Haspe deutlich zu erkennen.

Erst mit einem energischen Endspurt gelang es der Mannschaft von Cedric Hüsken, ein Desaster gegen den Außenseiter abzuwenden. Mit einem 11:0-Lauf drehten die Gastgeber zwischen der 36. und 39. Minute das Spiel zu ihren Gunsten. "Das Wie ist mir im Moment egal. Hauptsache, wir haben gewonnen", sagte Hüsken nach dem Spiel erleichtert.

Semir Albinovic mit starken Quoten

Dass sein Team endlich den neunten Saisonerfolg feiern durfte, lag auch an Semir Albinovic: Der Flügelspieler war am Samstagabend wohl der einzige Löwe, der mit seiner Leistung persönlich zufrieden sein konnte. 26 Punkte und 13 Rebounds in 30 Minuten Spielzeit - das sind Quoten, die sich sehen lassen konnten.

Bei seinen Kollegen sah das teilweise ganz anders aus. Ihnen war die Verunsicherung deutlich anzumerken. Beim Passen, bei Dribblings, vor allem aber im Abschluss. 73 Mal warfen die Löwen aus dem Feld auf den Korb, nur 28 Mal flog der Ball auch in die Reuse. Vor allem Aufbauspieler Felix Fuhrmann verzweifelte fast. Er setzte acht Distanzwürfe auf den Ring. Der neunte saß endlich. Ein unendlich wichtiger: Mit seinem Dreier zum 66:65 gab Fuhrmann das Signal für eine starke Schlussphase.

Herten: Rojahn, Perl 12/2, Paskov 13, Albinovic 26/1, Fuhrmann 8/1, Strubich 3/1, Galiano 2, Weichsel 3/1, Ober, Smith11

Haspe: Rose 21/2, Bampoulis 14/2, Luchterhandt 7. Loch 6, Ribic 7/1, Glavovic, Strahl 3, Pelplinski, Kanseyo 12, Nachtigall

Viertel: 17:23, 22:17, 11:12, 28:18

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