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Die Rollen sind mittlerweile wieder am Tor, der vermeintliche Diebstahl hat sich aufgeklärt.

Fußball

Vermeintlicher Diebstahl aufgeklärt: Städtischer Mitarbeiter repariert Tor unbürokratisch

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Der vermeintliche Diebstahl eines Tores von der Sportanlage Nord ist aufgeklärt: Ein Mitarbeiter der Stadt meinte es gut, ließ das Tor reparieren, sagte aber nicht Bescheid.

"Ein Mitarbeiter der Stadt, der den Kunstrasen auf der Anlage gepflegt hat, hat gesehen, dass das Tor beschädigt ist", schildert BWWL-Pressespecher Steven Fischer das Ergebnis seiner "Ermittlungen". "Er hat es dann mit einem Lkw abgeschleppt und auf dem kurzen Dienstweg am zentralen Betriebshof reparieren lassen." 

Sportamt wusste nicht Bescheid

Nur wusste darüber niemand Bescheid. "Wir haben intern einen Rundruf gemacht, aber niemand wusste etwas", sagt Fischer. "Wir haben auch das Sportamt der Stadt verständigt, aber auch dort wusste man nichts davon." Weil auf der Anlage in den vergangenen zehn Jahren viermal mit erheblichem Sachschaden eingebrochen worden war, schrillten bei den Langenbochumern die Alarmglocken sofort. Und ein Mysterium bleibt: Für die aufgeschichteten Metallgegenstände war der städtische Mitarbeiter nämlich nicht zuständig. 

So war der Stand am Dienstag:

Das ist schon kurios: Am Dienstagnachmittag stand das geklaute Tor wieder auf der Sportanlage Nord. "Werner Sielaff war auf der Anlage, musste dann Besorgungen machen", sagt BWWL-Pressesprecher Steven Fischer. "Als er zurückkam, stand das Tor wieder auf der Anlage." Seltsam ist das, erst recht, wenn man bedenkt, dass man das Tor nur zu dritt tragen kann. "Wir haben das ausprobiert", sagt Steven Fischer.

So war der Stand am Vormittag: 

Die Fußballer von BW Westfalia Langenbochum stehen unter Schock: Diebe haben auf der Sportanlage Nord ausgerechnet den kleinen E-Jugend-Kickern ein Tor fürs Training geklaut. "Die Rollen vom Tor haben sie abgeschraubt und dagelassen, aber das Tor ist weg", sagt Langenbochums sprachloser Pressesprecher Steven Fischer. 

Offenbar wurden die Übeltäter bei ihrer Tat gestört, zahlreiche andere Gegenstände aus Metall lagen nämlich wie zur Abholung gestapelt an der Mauer, aber die Diebe nahmen sie nicht mit.

Die Diebe waren gut vorbereitet

Der Verein hat Anzeige erstattet. Eine Frage ist, wie die Einbrecher das Tor transportiert haben, denn ein E-Jugend-Tor ist fünf Meter breit. Die Diebe brauchten also Werkzeug und ein geeignetes Transportmittel. Steven Fischer fragt sich, wer so etwas macht. "Ich glaube nicht, dass es andere Sportkameraden waren", sagt er. "Ich denke, das Tor landet irgendwann in der Metallpresse."

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