Tischtennis

SuS-Herren ziehen in der Verbandsliga-Relegation den Kürzeren

BERTLICH - Knapper geht's kaum: Da spielen die Bertlicher Tischtennis-Herren in der Verbandsliga-Relegation 8:8 beim Anrather TK RW, steigen aber doch in die Landesliga ab. Letztlich fehlten nur ein paar Bälle.

Weil beide Mannschaften jeweils 32 Sätze gewonnen hatten, musste das Ballverhältnis entscheiden. Hier hatten die Gastgeber mit 617:607 das bessere Ende für sich. „Nach dem Schlussdoppel wurde erst einmal gerechnet. Keiner wusste genau, woran er war. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir Klarheit hatten“, berichtete SuS-Teamsprecher Christoph Neeb über die Minuten nach dem Match, die genauso dramatisch verliefen wie die Begegnung selbst.

Anrath hatte Vorteile in den Eingangsdoppeln (2:1). Bertlich dreht den Rückstand bis zum Ende des ersten Einzeldurchgangs (5:4). Dann übernahmen wieder die Hausherren das Kommando (7:6), ehe das diesmal extrem starke untere Bertlicher Paarkreuz mit Patrick Dworak und Dennis Rösen für eine 8:7-Führung der Gäste sorgte.

Neeb verletzt sich am Sprunggelenk

Christian Entz und Christoph Neeb gewannen den ersten Satz des Abschlussdoppels, verloren dann aber drei Mal in Folge hauchdünn (11:9, 11:13, 9:11, 12:10). „Ich habe mich im zweiten Einzel am linken Sprunggelenk verletzt. Der Gegner hat das schlau ausgenutzt“, stöhnte der Teamsprecher.

SuS Bertlich:

Entz/Neeb 3:1, 1:3; Janke/Rösen 1:3, Brinker/Dworak 1:3; Janke 2:3, 0:3; Entz 3:1, 3:1; Brinker 3:1, 2:3; Neeb 0:3, 1:3; Dworak 3:1, 3:1; Rösen 3:0, 3:2.

Trotz des unglücklichen Ausgangs schwärmte Neeb von der Atmosphäre in der Halle und von der Fairness des Gegners: „Anrath hat eine Mannschaft, der man einen solchen Ausgang gönnen kann. Auch die gegnerischen Fans waren in Ordnung.“Als Verlierer des Relegationsspiels muss der SuS Bertlich in die Landesliga. Es sei denn, zwei weitere Mannschaften erklären ihren Rückzug. „Damit rechnen wir erst einmal nicht“, stellte der Teamsprecher klar.

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