+
Kapitänin Maike Weishaupt sieht die Lücke und setzt den Ball ins Feld des SV Wietmarschen.

Volleyball

TuS Herten: Der Trainer gibt eine glatte Zwei

HERTEN - Die Vorgabe des Trainers war klar: Er wollte beide Spiele beim eigenen Turnier gewinnen. Das haben seine Mädels auch getan. Einem 3:0 über SV Wietmarschen aus Niedersachsen (Sätze: 25:18, 25:14, 25:12) ließen die Regionalliga-Volleyballerinen des TuS Herten ein 2:1 über SG Langenfeld folgen (25:23, 25:17, 28:30).

Aber das Gewinnen ist eine Sache, die andere ist die: Ist der Trainer auch zufrieden mit der Leistung seiner Truppe? „Ja, das bin ich auf jeden Fall“, sagt Marvin Hansmann. „Es war eine gute Generalprobe.“ Am Samstag startet der TuS mit dem Heimspiel gegen Post Telekom Aachen II in die Liga (18 Uhr, Knappenhalle). Natürlich hatte sein Team in den beiden Turnierbegegnungen einige Aufs und Abs. Gegen Wietmarschen, frischer Drittliga-Absteiger aus dem Emsland, hatte der TuS nur anfangs Probleme. „In den ersten Satz sind wir nicht gut reingekommen, bis zum 17:17 war alles offen. Danach aber war klar, dass wir das Spiel gewinnen würden“, so der Hertener Trainer. Zumal die Gäste einige Ausfälle zu beklagen hatten, was sich mit zunehmender Spielzeit bemerkbar machte. Hertens Team hingegen war so gut wie komplett, was sowohl der Stimmung wie auch dem Spiel guttat, wie der Trainer findet: „Sobald du auf dem Feld Möglichkeiten hast und auch das Team neben dem Feld viel Input geben kann, funktioniert’s.“ Ins zweite Turnierspiel gegen den künftigen Liga-Gegner Langenfeld war sein Team ebenfalls nur schlecht reingekommen. „Wir haben’s ein bisschen laufen lassen, haben es verpasst, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Unseren Ballbesitz haben wir einfach nicht in Punkte umgesetzt bekommen“, analysiert Hansmann. Der TuS duselte sich zum Satzgewinn. Nichts zu kritteln hatte der 24-Jährige dafür in Durchgang zwei: „Der war überragend, von der Aufgabe angefangen. Vor allem, weil wir es geschafft haben, viele intelligente Angriffsbälle zu spielen.“ Der fürs Turnier bedeutungslose dritte Satz war eine bessere Trainingseinheit, der Trainer wechselte viel durch. Am Ende der Vorbereitung zeigt sich der neue Mann an der Hertener Seitenlinie zufrieden. Welche Schulnote er denn geben würde, darauf gibt es eine klare Antwort: „Das war für mich eine glatte Zwei. Aber ehrlich gesagt: Jetzt wird es Zeit, dass wir in der Liga aufs Feld kommen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Weiße Pracht vor dem Rathaus Herten: So lief die  Eröffnung der "Winterwelt"
Weiße Pracht vor dem Rathaus Herten: So lief die  Eröffnung der "Winterwelt"
Online-Voting: Wer sind die Sportler des Jahres 2019 im Kreis Recklinghausen?
Online-Voting: Wer sind die Sportler des Jahres 2019 im Kreis Recklinghausen?
Zusammenstoß auf der Halterner Straße in Marl - Feuerwehr befreit Verletzte aus ihren Autos 
Zusammenstoß auf der Halterner Straße in Marl - Feuerwehr befreit Verletzte aus ihren Autos 
Kein Anschluss unter dieser Stadt - Marl verliert wichtige Zug-Verbindung
Kein Anschluss unter dieser Stadt - Marl verliert wichtige Zug-Verbindung
Transporter wird seit einem Jahr nicht bewegt - was die Behörden jetzt tun können
Transporter wird seit einem Jahr nicht bewegt - was die Behörden jetzt tun können

Kommentare