Steffi Kudak (r.), hier noch im Trikot des ATV. Die Halternerin verstärkt in der kommenden Saison die Regionalliga-Volleyballerinnen des TuS Herten
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Steffi Kudak (r.), hier noch im Trikot des ATV. Die Halternerin verstärkt in der kommenden Saison die Regionalliga-Volleyballerinnen des TuS Herten

Volleyball

Zurück im Revier –  Regionalligist TuS Herten verstärkt sich mit Diagonalangreiferin

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Die Regionalliga-Volleyballerinnen des TuS Herten treiben die  Personalplanungen für die neue Saison voran und verpflichten eine Diagonalangreiferin. Im Kreis Recklinghausen ist sie keine Unbekannte.

  • Stephanie Kudak kehrt in den Kreis Reccklinghausen zurück
  • 25-Jährige  spielte zuletzt für Frankfurter Regionalligisten
  • Nach Probetraining  folgte schnell die Zusage für den TuS Herten

Ein angenehm warmes Gefühl von Heimat beschlich Stephanie Kudak in der vergangenen Woche. „Auf dem Weg zum Training bin ich am Haus meiner Oma in Herten vorbei gefahren“, sagt die 25-Jährige. „Das war schon schön irgendwie.“ 

Demnächst wird Kudak häufiger dort vorbeikommen: Die Diagonalangreiferin wird in der kommenden Volleyball-Saison das Trikot des TuS Herten tragen. 

Langjährige Spielerin des ATV Haltern

Kudak, aufgewachsen in Haltern am See und über Jahre eine der Stützen in den 1. Damen des ATV, freut sich auf ihre Rückkehr ins Revier. 

In den letzten zwei Jahren hat es die hauptberuflich als Online-Eventmanagerin tätige 25-Jährige nach Frankfurt verschlagen. Dort spielte Kudak bei der TG Bad Soden II in der Regionalliga Südwest. Jetzt hat ihr Arbeitgeber – ein international tätiger Konzern – sie nach Mülheim an der Ruhr versetzt. 

Schnelle Zusage für den TuS Herten

Der beste Anlass also für einen Vereinswechsel. „Eigentlich wollte ich zunächst ein paar Vereine ausprobieren“, erzählt Kudak. Doch schon nach dem ersten Probetraining, das sie nach Herten zum hiesigen Regionalligisten führte, stand fest: „Ich brauchte gar nicht mehr weiter zu suchen. Es hat von Anfang an gepasst.“  Keine Frage damit: Tags darauf stand sie wieder in Herten in der Halle. Jetzt gehört sie zum Kader.

 Trainer Marvin Hansmann freut sich über den unverhofften Zugang. „Sie ist eine sehr athletische Spielerin, mit rund 1,80 Metern auch nicht klein, und sie bringt Erfahrung in der Regionalliga mit“, so Hansmann, der ergänzt: „Auf der Diagonal- und Außenposition haben wir jetzt noch mehr Möglichkeiten. Jetzt haben wir ein cooles und ehrgeiziges Team zusammen. Damit sind wir für eine lange und anstrengende Regionalliga-Saison bestens gewappnet.“ 

Neuzugang trifft auf einige Bekannte

Dass Steffi Kudak die Eingewöhnung in Herten nicht schwer gemacht wurde, versteht sich von selbst: „Einige Spielerinnen kannte ich noch von früher, wie Elif etwa, die aus Bochum kommt, gegen die wir mit Haltern oft gespielt haben. Oder Maike Weishaupt.“ 

Ihr Wunsch für diekommende Saison? „Dass es losgeht und wir mit Zuschauern starten können.“ Dass in der Knappenhalle die Stimmung stets besonders ist, hat sie auch in Frankfurt mitbekommen. „Aber das war schon zu Zeiten, als wir mit dem ATV gegen Herten gespielt haben“, so Kudak.

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