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Eine verschworene Gemeinschaft: das TuS-Team III um die neue Spielertrainerin Julia Bergmann (hinten Mitte).

Volleyball

Julia Bergmann agiert beim TuS III in Doppelfunktion

HERTEN - Das dritte Damenteam des TuS Herten ist bereit für den Meisterschaftsstart in der Bezirksklasse. Der erfolgt am Sonntag im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Gelsenkirchen gegen Post SV Buer. Dann gibt‘s neues Personal zu sehen, darunter auch eine Rückkehrerin, die gleich an zwei Stellen maßgeblich helfen könnte.

Julia Bergmann ist nämlich neue Spielertrainerin. Sie hat das dritte Team jahrelang betreut und in der ersten Mannschaft gespielt, schaffte mit der auch den Regionalliga-Aufstieg. Nur in der vergangenen Saison, da hatte sie berufsbedingt zu wenig Zeit, beschränkte ihr Wirken beim TuS auf Unterstützung der zweiten Mannschaft auf der Position der Mittelblockerin.

Für Bergmann hatte damals kurzfristig der Vereinsvorsitzende Peter Hempel die dritte Mannschaft gecoacht, aber nun sollte eine Lösung her, die langfristig trägt. Und welche läge da näher als die mit dem Namen Julia Bergmann, die wieder mehr Zeit hat und viele (Mit-)Spielerinnen schon von klein auf kennt? „Als Team III zum Ende der Saison ohne Trainer dastand, war mir klar, wieder als Coach einzusteigen“, sagt Bergmann.

Diesmal beschränkt sich ihr Wirken aber nicht nur auf den Spielfeldrand, Bergmann will auch auf dem Feld helfen und mit ihrer Erfahrung in schwierigen Situationen wieder Ruhe ins Spiel bringen. Dabei soll ihr eine weitere Rückkehrerin helfen: Angelina Müller steigt nach einem Jahr beruflicher Pause wieder ein. Zuvor griff sie über die Mitte an, jetzt soll sie mit ihrem starken Schlag Druck über die Außenposition machen.

Aber auch ein ganz neues Gesicht ist dabei: Elena Hartl ist die neue Libera von Team Nummer drei. Hartl zog Anfang des Jahres zurück nach Herten, während der Vorbereitung half sie bei der Gestaltung des Fitnesstrainings. Die Voraussetzungen für die kommende Saison scheinen gut: „Die Stimmung ist super. Alle haben Ehrgeiz und richtig Bock auf die Saison“, sagt Mannschaftsführerin Jana Pukropski.

Das Ziel ist nicht an einen Platz gebunden, die Hertenerinnen haben sich aber vorgenommen, sich auch gegen vermeintlich stärkere Gegner durchzusetzen.

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