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Eingerahmt vom Volleyball-Kreisvorsitzenden Jürgen Adolph (l.) und dem Kreisspielwart Martin Vollenbruch (r.) ist hier der Kreispokal-Sieger TV Datteln 09.

Volleyball

TuS III hat keine Chance gegen Landesligist Datteln

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HERTEN - Letztlich war der Klassenunterschied zu groß im Finale um den Volleyball-Kreispokal der Frauen. Gastgeber TuS Herten III zog als Bezirksklassen-Spitzenreiter gegen den zwei Ligen höher angesiedelten Landesligisten TV Datteln 09 mit 0:3 (10:25, 18:25, 15:25) den Kürzeren.

TuS-Betreuerin Marisa Siemer vertrat die erkrankte Trainerin Julia Bergmann. „Es waren gute Ansätze bei uns dabei, wir konnten phasenweise dagegen halten“, sagt Siemer. Ihr Team zog übrigens kampflos ins Finale ein, da Gegner SV Lippramsdorf (Bezirksliga) kurzfristig abgesagt hatte.

Dagegen mussten sich die Dattelnerinnen noch gegen den Landesliga-Rivalen VC Bottrop 90 für das finale Spiel qualifizieren. Das klappte mit einem glatten 3:0-Erfolg problemlos. Zuvor am Morgen quälten sich die TV-09-Spielerinnen noch durch das Landesliga-Spiel gegen den Lüner SV, hatten nach fünf langen Sätzen mit 3:2 die Nase vorn.

Von Anfang an machten die Kanalstädterinnen im Finale Druck, führten schnell mit 15:5. Über 22:9 wurde Satz Nummer eins locker mit 25:10 eingetütet.

Überraschung im zweiten Abschnitt: Der Außenseiter führte dank zweier erfolgreicher Blocks von Müller mit 2:0. Schnell hieß es aber 3:3, wenig später 7:11 aus Hertener Sicht. Doch die TuS-Sechs – angefeuert von einigen TultraS – wehrte sich. Bei 12:13 war der TV-Trainer Bleichrot gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Wenig später stand es 15:15. Dann aber kam die Dattelnerin Faltin zum Aufschlag. Mit einer Serie zogen die Gäste bis auf 24:15 davon. Drei Satzbälle wehrten die Hertenerinnen ab, anschließend machte Sandra Strohmeier mit einem erfolgreichen Außenangriff den Sack zu zum 25:18. Im dritten Durchgang legten die Dattelnerinnen schnell eine 5:0-Führung vor. Und diesen Vorsprung baute die TV-Truppe weiter aus, holte sich den Satz mit 25:15. Damit war das Finale nach 61 Minuten durch.

Kreisspielwart Martin Vollenbruch überreichte dem Kreispokal-Sieger die Sieger-Trophäe, Jürgen Adolph (Vorsitzender des Volleyball-Kreises Vest) spendierte noch einen Spielball. „Im nächsten Jahr dürft ihr damit im Bezirkspokal antreten. Vielleicht bekommt ihr ja einen Oberligisten zugelost“, meint Vollenbruch bei der Siegerehrung.

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