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Für die Regionalliga-Volleyballerinnen des TuS Herten (im Bild Kapitänin Maike Weishaupt) gab es in Aachen reichlich Grund zu feiern. (Archivbild)

Volleyball - Regionalliga NRW

3:1 - TuS Herten gewinnt Spiel in Aachen

HERTEN/AACHEN - Mit einem 3:1-Sieg im Gepäck trat am Sonntagabend Volleyball-Regionalligist TuS Herten die Heimreise aus Aachen an. Die Satzergebnisse verdeutlichen, wie eng die Partie beim Tabellenletzten PTSV II war: 25:23, 25:23, 18:25 und 25:12 aus Sicht der Gäste.

Trainer Marvin Hansmann stürmte nach dem Matchball auf seine Spielerinnen zu, drückte Kapitänin Maike Weishaupt fest an sich und stellte erleichtert fest: „Das war gut, das haben wir gebraucht.“ Mit dem Sieg dürfte zumindest die latente Abstiegsgefahr, in der sich die Mannschaft zu Beginn der Rückserie befunden hatte, gebannt sein.

Der Druck des Gewinnen-müssens lastete indes schwer auf den Gästen aus dem Ruhrgebiet. In Satz eins lag der TuS frühzeitig 1:5 zurück. Eine starke Aufschlagsserie von Nadine Waterhoff brachte die Wende, Herten zog gleich und sicherte sich mit 25:23 Satz ein. „Die Wende kam noch gerade zur rechten Zeit“, atmete Maike Weishaupt tief durch.

Satz Nummer zwei war ein Spiegelbild des ersten: Wieder lag Herten 1:5 hinten, wieder musste eine Energieleistung her, um den Durchgang für sich zu entscheiden (25:23). Akzente konnte als Zuspielerin dabei vor allem Julia Spiekermann setzen. „Aber ein paar Fehler schlichen sich schon noch im gesamten Team ein“, berichtet Maike Weishaupt.

In Satz Nummer drei ging der TuS mit dem festen Vorsatz, nicht schon wieder einem Rückstand hinterherrennen zu müssen. Allerdings waren alle Pläne Makulatur, Aachen zog frühzeitig auf und davon. „Die hatten ein paar starke Aufschlagsserien, wir auf einmal Probleme in der Annahme“, berichtete Hertens Kapitänin. Mit 18:25 ging der Satz folglich verdient ans Regionalliga-Schlusslicht.

Die Begegnung stand vor dem vierten Durchgang gefühlt auf Messers Schneide, dann aber passierte ein kleines Volleyball-Wunder: „Auf einmal waren wir dann da“, so Maike Weishaupt. „Man kann sagen: Mit einem Male ist der Knoten geplatzt.“

Die Hertenerinnen zeigten nun eine ihrer besten Saisonleistungen und spielten Aachen nach allen Regeln der Kunst aus. Mit 25:12 war der Satz eine sichere Beute für den TuS, der am Samstag, 26. Januar, im ersten Heimspiel des Jahres den punktgleichen Tabellennachbarn SG SV Werth/TuB Bocholt in der Knappenhalle erwartet.

Die Zuversicht ist groß im Hertener Lager: „Ganz klar, wir müssen die Leistung aus dem vierten Satz konservieren“, sagt Maike Weishaupt.

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