Silke Althaus und Katharina Pietrek vom Volleyball-Regionalligisten TuS Herten im Testspiel gegen VoR Paderbrn am Netz. 
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Silke Althaus und Katharina Pietrek am Netz.

Volleyball

TuS Herten unterliegt bei "Corona-Testlauf" mit 0:5

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Das erste Testspiel für den Frauen-Regionalligisten TuS Herten in der Saisonvorbereitung endete mit einer 0:5-Niederlage gegen Drittligaaufsteiger VoR Paderborn. Die Satzergebnisse aus Hertener Sicht: 26:28, 22:25, 21:25, 21:25, 17:25.

  • Es war das erste Volleyballspiel seit 162 Tagen in der Hertener Knappenhalle.
  • Zugleich übte der Verein den "Corona-Testlauf" für die bevorstehende Saison, Zuschauer waren zugelassen.
  • Trainer Marvin Hansmann setzte alle Spielerinnen aus seinem Kader ein.

Die Trainer hatten sich auf ein Spiel über fünf Sätze verständigt, das sowohl der TuS wie auch der Drittliga-Neuling aus Ostwestfalen bis zum letzten Schweißtropfen durchzogen. In 5:0 Sätzen setzte sich der Gast nach mehr als zweistündiger Spielzeit durch, die Satzergebnisse aus Hertener Sicht lauteten: 26:28, 22:25, 21:25, 21:25, 17:25. 

Trainer sieht noch viel Luft nach oben

„Unser Anspruch ist, mit einem Drittligisten mithalten zu können“, so Trainer Marvin Hansmann nach der Hitzeschlacht. „Aber so weit waren wir heute nicht, es fehlten halt die drei, vier Punkte pro Satz.“ Im ersten Testspiel kamen allen Spielerinnen aus dem Kader zum Einsatz.

Für den Verein TuS Herten war die Begegnung gegen den Drittligisten aus Paderborn die erste Gelegenheit, das eigens ausgearbeitete Zuschauerkonzept zu proben. Alle (im übrigen vorangemeldeten) Gäste wurden durch den Seiteneingang in die Halle gelots. Den hatte der Verein gewählt, um die Zuschauer danach über ein ausgeklügeltes Einbahnstraßensystem durch die Halle zu lenken.

TuS Herten ist der "Versuchsballon für alle"

 Nicht nur für den Verein war das Vorbereitungsspiel ein logistischer Testlauf. „Wir sind der Versuchsballon für alle“, so Vereinsvorsitzender Peter Hempel.  Während Fußballer schon Spiele mit Zuschauern bestreiten, dabei über meist großzügige Platzanlagen verfügen, auf denen es an Frischluft nicht gerade mangelt, ist ein Hallenevent wie ein Volleyballspiel, zu dem in einer vergleichsweise engen Halle in Vor-Coronazeiten auch schon 300 Zuschauer kommen, eine Herausforderung. 

73 Personen waren für Sonntag im Vorfeld namentlich angemeldet, gekommen waren nicht alle. Am Prinzip der Voranmeldung, die über eine Internet-Plattform vonstatten geht, will der Verein wohl auch in der Saison festhalten. „Wir werden in unserem Stab alle Erkenntnisse aus dem Testspiel genauestens besprechen“, sagt Hempel. 

Nächster Test der Hertener Volleyballerinnen: Donnerstag, 13. August, gegen Bayer Leverkusen II (20.15 Uhr, Knappenhalle).

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