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Am Ende gut gelaunt: Die Hertener Löwen nach dem 90:83-Erfolg in Grevenbroich. 

Basketball

Löwen erledigen ihre Pflicht - Citybasket unterliegt in Rhöndorf

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Der Kampf um die Play-offs in der Regionalliga West geht weiter. Die Hertener Löwen sind nach dem Erfolg bei den New Elephants Grevenbroich wieder auf Kurs, Citybasket ist bei den Dragons Rhöndorf ohne Chance.

  • Hertener Löwen drehen Spiel in Grevenbroich nach der Pause.
  • Lyuben Paskov markiert dabei 27 Punkte.
  • Citybasket unterliegt trotz guter Leistung.

Zu den Löwen: Zur Pause sanken die Hertener Play-off-Aktien in der Regionalliga West auf ein Jahrestief. Im so wichtigen Auswärtsspiel bei den New Elephants Grevenbroich lagen die Löwen mit 42:50 zurück. In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Gäste, bogen das Spiel noch um und sind wieder Tabellenfünfter.

„Ich bin in einer Halbzeit in meiner ganzen Trainerlaufbahn noch nie so laut geworden“, berichtete Cedric Hüsken nach dem 90:83-Pflichterfolg im Rheinland. „Aber ich musste die Mannschaft einfach aufwecken.“ Satte 50 Punkte ließen sich die Löwen von den New Elephants bis zur Pause einschenken. 

 „Wir haben überhaupt nicht richtig verteidigt“, monierte Trainer Hüsken. Dessen „Wutrede“ in der Kabine zeigte Wirkung - die Löwen fassten in der zweiten Halbzeit energischer zu. Und sie spielten nun auch besser nach vorn. Allen voran Lyuben Paskov, der 32 Minuten auf dem Feld stand, so lange wie keine anderer Hertener, und das Vertrauen seines Trainers mit 27 Punkten rechtfertigte.

Citybasket steckt nie auf

Wer bei einer Regionalliga-Spitzenmannschsft 93 Punkte markiert, hat viel richtig gemacht. So wie Citybasket Recklinghausen am Samstagabend beim Tabellendritten Dragons Rhöndorf. Eine echte Chance hatten die Gäste trotzdem nicht. Das lag vor allem an der Offensivpower des Zweitliga-Absteigers.

112 Punkte schenkte das Farmteam der Telekom Baskets Bonn den Recklinghäusern ein. „Rhöndorf hat sehr, sehr gut getroffen“, erkannte Citybasket-Trainer Johannes Hülsmann hinterher an. Positiv: Sein Team steckte nie auf und hielt dagegen. 

Vor allem Antoine Myers überzeugte. 29 Punkte erzielte der US-Amerikaner, darunter 13 per Freiwurf. Auch Jan Letailleur traf beachtlich, sorgte für 19 Punkte. „112 Punkte gegen uns hätten es nicht sein müssen“, sagte Trainer Hülsmann. „Wir fahren erhobenen Hauptes nach Hause.“ Citybasket rutsch auf Rang sieben ab, bleibt damit aber in den Play-off-Rängen. 

Hertener Löwen: Pflüger (9), Rojahn, Perl (17/1), Paskov (27/2), Albinovic (9), Fuhrmann (5/1), Husmann (3/1), Strubich, Galiano (2), Ober, Folger, Smith (18) 

Viertel: 28:18, 22:24, 15:21, 18:27

Citybasket RE: Myers (29), Bruns (6/2), Adriaans (10/1), Letailleur (19/3), Bredeck (5/1), von Guionneau (7/1), Meesmann (13/4), Volk (4) 

Viertel: 27:20, 23:22, 31:22 und 31:29

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