Rhades Silvana Portius (r.) setzt sich mit vollem Einsatz gegen FFC-Neuzugang Hanna Lenzen durch
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Umkämpftes Kreispokalfinale: Rhades Silvana Portius (r.) setzt sich mit vollem Einsatz gegen FFC-Neuzugang Hanna Lenzen durch und unterbindet damit den Recklinghäuser Vorstoß.

Frauenfußball

220 Zuschauer sehen packendes Finale: So haben SSV Rhade und 1. FFC Recklinghausen gespielt

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    vonMeike Holz
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„Ein sportliches Ausrufezeichen“ hatte sich Andreas Krznar, ehemaliger Trainer und jetziger Sportlicher Leiter des 1. FFC Recklinghausen 2003, im Kreispokal-Finale beim SSV Rhade gewünscht. Ob es das gab?

  • Der 1. FFC Recklinghausen hat sich für die Niederlage im letztjährigen Kreispokalfinale gegen Westfalenligist SSV Rhade revanchiert.
  • Beim 3:1 (2:1)-Erfolg trafen zweimal Hanna Lange und Amai Matsumoto für den Regionalligistzen.
  • Den Führungstreffer für den Außenseiter und Titelverteidiger hatte Kathrin van Kampen erzielt.

„Ein sportliches Ausrufezeichen“ hatte sich Andreas Krznar, ehemaliger Trainer und jetziger Sportlicher Leiter des 1. FFC Recklinghausen 2003, im Kreispokal-Finale beim SSV Rhade gewünscht. In der letzten Hängepartie der abgebrochenen Corona-Saison 2019/20 hat sich der ambitionierte Regionalligist am Donnerstagabend jedoch zunächst äußerst schwergetan. Am Ende stand für die Mannschaft der neuen FFC-Trainerin Laura Neboli ein verdientes 3:1 (2:1) gegen den Vorjahressieger aus Dorsten zu Buche.

Ex-Recklinghäuserin bringt Rhade in Front

Der gastgebende Westfalenligist ließ zu Beginn keinen Zweifel aufkommen, den Recklinghäuser Fußballerinnen wie im Vorjahr die Suppe gehörig versalzen zu wollen. Die Mannschaft von Dirk Bessler war laufstark und zielstrebig – die favorisierten Gäste mussten mehr Abwehrarbeiten leisten, als ihnen lieb war und konnten zunächst nur mit Kontern für etwas Entlastung sorgen. Verdientermaßen ging Rhade in Führung: Franziska Schonebeck brachte einen Eckball vors Tor von Lisa Czora. Mit einem Flugkopfball netzte Kathrin van Kampen, die im Vorjahresfinale noch für den FFC auf dem Feld gestanden hatte, ein –1:0 (26.).

Hanna Lange schafft schnell den Ausgleich

Das Bessler-Team setzte entschlossen nach und wurde offenbar von der Schützenkapelle Rhade, die auf dem Nebenplatz probte, angespornt. Nur nur knapp verpasste der Westfalenligist das zweite Tor. Stattdessen zappelte der Ball alsbald auf der Gegenseite im Netz. Vanessa Kniezewski startete über links einen Konter und passte zu Hanna Lange, die zum 1:1 einschob (31.). Der Ausgleich gab dem FFC spürbar Sicherheit. Und zwar derart, dass die Elf von Trainerin Laura Neboli noch vor der Halbzeitpause das Spiel zu ihren Gunsten drehte: Aus gut 20 Metern zog Amai Matsumoto einfach mal ab. Rhades Torhüterin Jennifer Radüchel war zwar mit den Fingerspitzen noch dran, konnte den stammen Schuss der Japanerin aber nicht entscheidend abfälschen.

Japanerin Matsumoto trifft zum 2:1 für 1. FFC Recklinghausen

Zu Beginn der zweiten Halbzeit – fortan ohne die musikalische Untermalung vom Nebenplatz – führten die favorisierten Recklinghäuserinnen schnell eine Vorentscheidung herbei. Nach Vorarbeit der kurz zuvor eingewechselten Madeline Gier sorgte erneut Hanna Lange für das vorentscheidende 3:1 (56.). Fortan kontrollierte der Regionalligist das Geschehen. Auch, weil Rhade mit fortschreitender Spielzeit dem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste. Der FFC spielte sich eine Reihe von guten Möglichkeiten heraus, den Vorsprung auszubauen. Hanna Lenzen hätte nach Gier-Vorarbeit alles klar machen können. Mit sehenswerter Flugeinlage fischte Jennifer Radüchel den Ball aber noch aus dem Winkel (80.). Es blieb beim 3:1.

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