Kim-Niklas Rama im Duell mit Marco Schramm
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Das hätte die Entscheidung für Hillerheide sein können: Kim-Niklas Rama (l.) scheitert in der Schlussphase aussichtsreich.

Fußball

Kreispokal Runde zwei: Hillerheide gegen GW Erkenschwick ist nichts für schwache Nerven

  • Meike Holz
    vonMeike Holz
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Der FC/JS Hillerheide und GW Erkenschwick hatten in der ersten Runde des Krombacher-Kreispokals beide ein Freilos. Auf der Maybacher Heide ging es am Sonntag also schon um den Einzug in Runde drei.

  • GW Erkenschwick hat als erste Mannschaft im Kreis Recklinghausen bereits die dritte Runde im Krombacher-Kreispokal erreicht.
  • Die Mannschaft von Trainer Thomas Synowczik setzte sich in Unterzahl nach Elfmeterschießen beim Ligarivalen FC/JS Hillerheide durch.
  • Markus Krüger hatte wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen.

GW Erkenschwick hat mit einem 6:5 nach Elfmeterschießen beim FC/JS Hillerhede als erste Mannschaft die dritte Kreis-Pokalrunde erreicht. Rabih Such hatte es in der Halbzeitpause kommen sehen. Der Trainer des FC/JS Hillerheide hatte seine Elf eindringlich davor gewarnt, die weiteren 45 Pokalminuten gegen Kreisliga-A-Rivale Grün-Weiß Erkenschwick zu locker anzugehen. Beim Gang in die Kabine hatten die Gastgeber nicht nur gegen das Team von Thomas Synowczik mit 1:0 geführt, sondern waren nach dem Platzverweis von Markus Krüger auch personell im Vorteil.

Hillerheide führt zur Pause mit 1:0

Dieser doppelte Rückschlag in der ersten Hälfte lag dem Erkenschwicker Teamchef noch nach dem Spiel schwer im Magen. „Das war ein Abseitstor“, kommentierte Synowczik die Heider Führung durch Tim Keppler (27.) und haderte keine 60 Sekunden später mit einer weiteren Entscheidung des Schiedsrichters, der in einem Zweikampf eine Tätlichkeit Krügers erkannte und die Rote Karte zeigte. Aber auch die Leistung seines Personals stimmte den GWE-Trainer nicht zufrieden. „Hillerheide hatte viele Chancen“, gestand er hinterher offen ein. Dem pflichtete sein Gegenüber bei. „Wir hätten 3:0 oder 4:0 führen können“, so Such.

Niklas Drögehoff trifft für GWE

Müßig ist die Frage, ob sich Erkenschwick in Unterzahl dann noch zurückgemeldet hätte. Da es jedoch nur 0:1 stand, schöpften die Gäste Mut. Und Hillerheide leistete seinem Liga-Rivalen Aufbauhilfe. „Wir haben nicht mehr Fußball gespielt“, redete Such nicht lange um den heißen Brei herum. Das bestraften die Grün-Weißen in Person von Niklas Drögehoff, der zum 1:1 ausglich (62.). Der FC/JS kam zwar noch zu Chancen auf die erneute Führung, spielte diese aber oftmals zu umständlich aus. Daher musste ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Hier trafen Kai Ragert, Alexander Geßner, Marco Ceglarek und Kadir Özüzgün für Hillerheide. Aufseiten der Erkenschwicker waren Andre Klaus, Marius Gruben, Jan Mratzny, Drögehoff und Leon Kleerbaum treffsicher vom Punkt.

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