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Der Kreissportbund Recklinghausen freut sich über sein neues J-Team. Im Bild von links zu sehen sind Anton Deisel (Referent NRW bewegt seine Kinder), Philip Bankwitz, Jens Wortmann (Sportjugend NRW), Malin Walters, Sportjugend-Vorsitzende Viviane Dohr, Helena Preute, Philipp Berg sowie KSB-Vorsitzender Rainer Peters.

Kreissportbund

Die Sportjugend will praktischer werden

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KREIS RECKLINGHAUSEN - Auch die Sportjugend im Kreissportbund hat nun ein "J-Team". Rund 100 gibt in NRW bereits davon. Mit der Aktion sollen junge Menschen ins Ehrenamt gebracht werden – ohne hohe Hürden. Das J-Team aus dem Kreis will Projekte und Veranstaltungen für junge Menschen planen und durchführen.

Junge Menschen ins Ehrenamt zu bringen gilt als eine der größten Herausforderungen im organisierten Sport. Die Sportjugend im Landessportbund hat dazu das Projekt „J-Team“ aufgelegt. Ein J-Team hat sich nun auch im Kreis Recklinghausen gebildet. Es besteht vorerst überwiegend aus den FSJlern, die in der Geschäftsstelle des Kreissportbundes in Haltern stationiert sind – wenn sie denn mal im Büro vorzufinden sind. Ob Sportabzeichen oder die Betreuung von Sportangeboten an Schulen und Kitas oder jüngst beim Sporthelferforum – die FSJler sind schon jetzt im Kreis präsent. Und sollen es als J-Team auch bleiben. „Wir wollen praktischer werden“, sagt Viviane Dohr, Vorsitzende der Sportjugend im Kreis Recklinghausen. Ziel des J-Teams ist, Projekte und Veranstaltungen für junge Menschen zu planen und durchzuführen. Der Weg ins aktuell sechs Köpfe große Team ist leicht: Jeder Sportinteressierte im Alter bis zu 27 Jahren ist willkommen und darf mitmachen.

Erst eine Wahl? Das ist nicht mehr zeitgemäß

„Wichtig ist, dass die Hürden nicht so hoch sind“, sagt Rainer Peters, Vorsitzender des Kreissportbundes, der sich über das junge Engagement vor Ort freut. In Vereinen seien die Hürden für junge Ehrenamtler oft hoch. Das sei beim J-Team vollkommen anders. „Sich erst wählen zu lassen und dann anfangen zu arbeiten ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Jens Wortmann. Zur Präsentation war eigens der Vorsitzende der Sportjugend NRW gekommen. Er verfolgt die Entwicklung im Kreis Recklinghausen mit Interesse: Landesweit seien schon 100 J-Teams aktiv. „Und unser Ziel von 250 schaffen wir auch noch“, sagt Wortmann. Was ist aber jetzt zu erwarten vom J-Team im Kreis? Ein konkretes Projekt gibt es noch nicht, aber viele Ideen stecken bereits in den Köpfen. „Wir müssen uns erst finden. Dass wir Kontakt in die Städte und in die Vereine aufnehmen wollen, dass wir mit ihnen Projekte für junge Menschen planen, ist dann unser Ziel“, sagt Philip Bankwitz aus dem J-Team.

Wer mitmachen will, schreibt eine Mail:

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