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Und wieder fliegt der Ball durch den Sodinger Strafraum, wieder kann Sinsen die Chance nicht nutzen.

Fußball

Sinsen und Erkenschwick im Tabellenkeller: Mehr tun als der Gegner

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  • Thomas Braucks
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Drei Punkte Vorsprung hat der TuS 05 Sinsen auf den Relegationsplatz, bei der Spvgg. Erkenschwick ist es nur einer. Nach neun Spielen sind die Blicke bei den ambitioniert gestarteten heimischen Westfalenligisten nach unten gerichtet.

So sei das eben im Fußball, sagt der Sinsens Trainer Toni Kotziampassis: Wenn es mal nicht läuft, dann aber richtig. Wie sich der TuS 05 derzeit Woche für Woche selbst ein Bein stellt, das ist bemerkenswert. So auch bei der 0:3-Niederlage am Sonntag.

In Sodingen arbeitete der TuS 05 fünf klare Chancen heraus, die Sinsener Stürmer machten nichts draus. Mal wieder. „Ich wurde in Sodingen schon gefragt, ob ich Lösungen für unsere Probleme hätte“, sagt Kotziampassis. „Mal ehrlich, mehr und bessere Chancen kannst du auswärts gar nicht herausspielen.“

Sawatzki: Endlich Zeit zum trainieren

Fünf bis sechs Punkte, überschlägt der 46-Jährige, habe seine Elf durch die miese Chancenverwertung bereits verschenkt. „Die Lösung heißt deshalb: Weiter ruhig bleiben und noch mehr tun als der Gegner“, fordert Kotziampassis.

In Erkenschwick hat man sich derweil mit der sportlichen Krise arrangiert, Neu-Trainer Sawatzki erwartet einige harte Wochen, auch Schwarz und Rot müsse erst mal nach unten schauen. Warum er so wenig geändert habe, wurde er nach dem 0:1 gegen Hordel gefragt.

Weil es – auch bedingt durch den Kreispokal am Mittwoch – kaum Gelegenheit dazu gegeben habe, so der 32-Jährige. Der sehnt die offensichtlich ruhig zu werdende Woche herbei: „Endlich haben wir Zeit zu trainieren.“ Gefordert ist die Spvgg. erst wieder am Sonntag - bei Westfalia Wickede. 

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