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Nur für Harte: Im Dezember 2017 setzte das winterliche Schmuddelwetter Läufern und Helfern schwer zu. Bei den 106. Straßenläufen am Sonntag hofft SuS Bertlich auf bessere Bedingungen

Laufsport in Herten-Bertlich

Straßenläufe mit letzter Meisterschaft 2018

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HERTEN - An den 3. Dezember 2017 und die 103. Straßenläufe denken sie bei SuS Bertlich mit Schrecken zurück: „Es war grauenhaft“, sagt Brigitte Rode, die Vorsitzende der Leichtathletikabteilung. „Ein Tiefpunkt.“

Schon am frühen Morgen öffnete der Himmel seine Schleusen, eine Mischung aus Regen und Schnee ging über das Bertlicher Laufrevier nieder. Die Temperaturen stiegen im Verlauf des Tages kaum über null Grad. Eine Herausforderung – nicht nur für die Läufer, sondern auch für die Helfer. Brigitte Rode: „Die haben mir an dem Tag am meisten leidgetan.“

Das winterliche Schmuddelwetter hat dem Verein die Bilanz gründlich verdorben. So wenige Starter wurden bei den Straßenläufen im Dezember seit den Anfängen der Veranstaltung Mitte der 80er-Jahre nicht mehr gezählt. Rund 550 Läuferinnen und Läufer trotzten den unwirtlichen Bedingungen. 45 beendeten den Marathon, etwa 100 liefen den Halbmarathon. Immerhin.

Und am kommenden Sonntag bei der 106. Ausgabe? Da bleibt nur, die Daumen zu drücken, so Brigitte Rode: „Hoffentlich wird das Wetter besser als 2017.“ Ob es am Sonntag trocken bleibt, ist fraglich. Immerhin, die Temperaturen sollen bis zum Wochenende steigen.

Wie immer im Dezember findet im Rahmen der Straßenläufe die letzte Meisterschaft des Leichtathletikkreises im Jahr statt – auf der Halbmarathonstrecke. Titelverteidiger sind Karina Sauer von der LG Dorsten und Bernhard Deiß vom Recklinghäuser LC.

• Die Startzeiten: 10.10 Uhr - 15 km 10.30 Uhr - Marathon 10.40 Uhr - Halbmarathon 11 Uhr - 7,5 km 11.50 Uhr - 10 km 12 Uhr - 30 km 12.05 Uhr - 850 m (Jahrgänge 2009 bis 2013) 13 Uhr - 5 km • Start und Ziel: Sportplatz an der Heinrich-Obenhaus-Straße in Herten-Bertlich. Meldungen: bis 30 Minuten vor Start.

Neben den 21,1 km bietet SuS Bertlich das übliche Programm mit acht Strecken. Dank der vielen Helfer, denen der 3. Dezember 2017 offenbar nicht nachhaltig aufs Gemüt geschlagen ist. „Wir müssen ein bisschen kämpfen, um alles zu besetzen“, berichtet Brigitte Rode. „Aber die eine oder andere Lücke links oder rechts gibt es doch immer zu schließen.“

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