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Engagierter Trainer und demnächst auch engagierter Kreisleichtathletik-Chef? Ludger Zander vom Recklinghäuser LC stellt sich zur Wahl.

Leichtathletik

Ein Kandidat und viele frische Ideen

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RECKLINGHAUSEN - Nun ist es amtlich: Der Fußball- und Leichtathletikkreis hat einen Kandidaten für den Vorsitz in seinem Leichtathletikausschuss gefunden. Ludger Zander, Sportwart und Trainer beim Recklinghäuser LC, stellt sich beim Kreistag im April zur Wahl.

Die Erleichterung darüber ist groß. Vor allem beim aktuellen Vorsitzenden Franz Krüger. „Dass Ludger Zander das Amt übernehmen will, begrüße ich sehr“, sagt der Dorstener. „Ich kann mir keinen Besseren vorstellen. Ludger ist Leichtathlet durch und durch. Er kennt das Geschäft – als Athlet, als Trainer und als Funktionär.“ Krüger, seit 2003 im Amt, hatte vor mehr als einem Jahr angekündigt, beim Kreistag nicht mehr kandidieren zu wollen. Seitdem läuft die Suche nach einem Nachfolger. Groß dürfte die Erleichterung auch beim Westfälischen Fußball- und Leichtathletik-Verband sein. Ein FLVW-Kreis ohne Leichtathletik-Chef? Das sieht die Satzung des Verbandes nicht vor. Der hätte einen Vorsitzenden bestimmen müssen – notfalls aus dem Fußball. Im Februar rückte die komplette FLVW-Spitze in Recklinghausen zum Dialog mit den hiesigen Vereinen an. Präsident Gundolf Walaschewski, Vize-Präsident Peter Westermann und Bernhard Bußmann, Vorsitzender im Verbandsleichtathletikausschuss, sicherten Ludger Zander dabei ihre Unterstützung für den Fall einer Kandidatur zu. Trainer im Kreis wollen ihre Kräfte bündeln „Das Gespräch hat für mich den Ausschlag gegeben“, sagt der ehemalige deutsche Spitzenläufer aus Herten. „Mir liegt die Leichtathletik sehr am Herzen. Dass dieser Posten vakant bleibt, können wir uns nicht leisten.“ Er sei aber niemand, der sich wählen lasse, „damit irgendwer da ist“, sagt der 61-Jährige. „Es bringt nichts, die aktuellen Probleme in der Leichtathletik zu beklagen. Wir sollten frische Ideen entwickeln und schauen, was wir bewegen können.“ Dabei hoffe er auf die Unterstützung der Vereine. Bei der Wahl beim Kreistag am 15. April wie danach in der Arbeit. Schon jetzt, so der designierte Ausschuss-Vorsitzende bewege sich etwas im Leichtathletikkreis. Die Trainer aus wollen ihre Expertise in Zukunft bündeln und eine Art Leichtathletik-Stützpunkt im Kreis aufbauen. Dort sollen Talente dann gezielt gefördert werden. Eine Maßnahme, die verhindern soll, dass begabte junge Athleten zu früh nach Dortmund, Wattenscheid oder Gladbeck abwandern. „Eine Idee“, so Ludger Zander, „die auch die Verbandsspitze unterstützen will.“

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