Der 38-Jährige ist der beste Torjäger weit und breit

Benny Spitzer hängt beim FC Marl II noch ein Jahr dran

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MARl - Die Belege dafür, dass Benny Spitzer weiß, wo das gegnerische Tor steht, sind zahlreich: „Bei den Senioren habe ich mehr als 300 Tore in Meisterschaftsspielen geschossen, alleine für die erste Mannschaft des FC Marl waren es 169“, sagt Spitzer, der von Beginn an beim Fusionklub spielt. „Aber meine Bestmarke lag bisher bei 33 Toren.“

Dass er nun die Saison mit 49 oder 50 Toren – genau lässt sich das nicht mehr klären – beendet hat, hätte er selbst nicht gedacht. „Vor der Saison haben meine Mannschaftskameraden geflachst und gesagt, ich mache bestimmt 50“, sagt der 38-Jährige. „Ich selber habe aber nicht geglaubt, dass es so viele werden.“

Auch in der Kreisliga B ist das Toreschießen schwer

Auf der anderen Seite höre er immer wieder den Einwand, dass das Toreschießen in der Kreisliga B ja auch weitaus einfacher sei als in den Spielklassen darüber, sagt Benny Spitzer. Aber das stimme nur zum Teil. Es ist auch in der Kreisliga B ja nicht mehr wie früher“, sagt er. „Viele, die früher höherklassig gespielt haben, spielen jetzt da.“ Und außerdem sei da ja auch sein Alter von 38 Jahren, das man miteinbeziehen müsse.

Der Torjäger profitiert von seinem spielstarken Team

Ohne eine spielstarke Mannschaft wären seine starke Torausbeute nicht möglich gewesen, sagt Benny Spitzer. „Ein großes Kompliment an die Jungs“, sagt er. „Alleine Maurice Kral hat mir bestimmt 20 Tore aufgelegt. Seine Fußballkarriere hat Benny Spitzer als Kind bei der DJK Germania Lenkerbeck begonnen, nachdem seine Familie von Berlin nach Marl gezogen war. Von Lenkerbeck aus ging es schnell zum TSV Marl-Hüls, später war er auch noch für die Jugend von Rot-Weiss Essen am Ball. Bei den Senioren war er zumeist in der Bezirks- oder Landesliga am Ball, etwa für den VfL Drewer oder die SpVg. Marl, bis zuletzt eben beim FC Marl.

Jetzt ist Spitzer 38 Jahre alt, aber aufhören will er noch nicht. „Wenn wir einen jüngeren Spieler vorne haben, dann stelle ich mich in den Dienst der Mannschaft und lasse ihm den Vortritt“, sagt der Vollblut-Stürmer. „Aber ich denke aber, dass ich noch ein Jahr dranhänge.“

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