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Sinsens Trainer Ernst Raschowski (l.) hätte sich einen Spieltermin im Februar gewünscht.

Fußball

Ärger zwischen TuS 05 Sinsen II und SC Marl-Hamm wegen Derbyabsage

Der TuS 05 Sinsen II tritt zum Derby gegen den SC Marl-Hamm mangels Personal nicht an – und wirft den Löwen mangelndes Entgegenkommen vor.

  • Das Kreisliga-A-Derby zwischen dem TuS 05 Sinsen II und dem SC Marl-Hamm ist am Sonntag ausgefallen.
  • Die Sinsener waren wegen akuter Personalprobleme nicht angetreten.
  • TuS-Trainer Ernst Raschowski ist enttäuscht, dass die Hammer einer Spielverlegung in den Februar nicht zugestimmt haben.

Am Freitag hatte Ernst Raschowski, Trainer des TuS 05 Sinsen II, noch entschlossen gesagt: „Wir werden da sein.“ Aber die Gastgeber bekamen doch keine Mannschaft für die dritte Ansetzung des Kreisliga-A-Derbys zusammen – die Punkte gingen kampflos an den SC Marl-Hamm.

Zwei Ursachen für Nichtantritt

Es gebe zwei Ursachen für die Diskrepanz zwischen seiner Aussage am Freitag und der Realität am Sonntag, sagt Ernst Raschowski. Erstens: „Am Freitag beim „Bürgermeister-Cup“ hat sich auch noch Justin Kociolek verletzt“, sagt er. Kociolek, der mit angerissenen Bändern rund sechs Wochen aussetzen müsse, hätte sich zu zahlreichen anderen Ausfällen gesellt. Raschowskis Plan war am Freitag noch, sich eine Elf aus dem Rumpfkader, Spieler der Alten Herren und Helfern aus dem Westfalenliga-Kader zusammenzubasteln. Aber da, und das ist die zweite Ursache, machte dem Coach der TuS-Vorstand einen Strich durch die Rechnung. „Es wurde beschlossen, dass wir es ganz lassen“, so Raschowski. Weil auch das Westfalenliga-Team personell am Stock geht. So wurden die Punkte kampflos dem Gegner überlassen, die die Raschowski-Elf im Abstiegskampf dringend benötigt hätte.

Ärger über SC Marl-Hamm

Aus Sinsener Sicht bleibt von der Derbyabsage auch Ärger über den SC Marl-Hamm. Ernst Raschowski und Hamms Coach Henry Schoemaker kennen sich aus gemeinsamer Zeit beim TSV Marl-Hüls. „Ich bin enttäuscht vom SC Marl-Hamm, dass er nicht am 9. Februar spielen wollte“, sagt der TuS-Trainer. Das wäre der Ausweichtermin gewesen, wenn die Löwen einer Verlegung zugestimmt hätten.

Hamms Mannschaft wollte spielen

Dass sie das nicht taten, hat laut Henry Schoemaker mehrere Gründe. „Ich habe die Mannschaft abstimmen lassen“, sagt er.„Außer einem wollten alle spielen.“ Schoemaker sieht die Sinsener Personalprobleme nicht als seine an. „Wir hätten ja auch meckern können, als Sinsen am ersten Spieltag ausgerechnet gegen uns viele Spieler der ersten Mannschaft eingesetzt hat, weil die spielfrei hatte“, sagt er.

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