Vor dem Kreisliga-A-Derby bezogen die Spieler von Fenerbahce Istanbul Marl und dem SC Marl-Hamm zusammen Stellung gegen Gewalt auf dem Fußballplatz.
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Vor dem Kreisliga-A-Derby bezogen die Spieler von Fenerbahce Istanbul Marl und dem SC Marl-Hamm zusammen Stellung gegen Gewalt auf dem Fußballplatz.

Fußball

Beim hitzigen Marler Kreisliga-Derby bleibt alles im Rahmen

  • Sebastian Schneider
    vonSebastian Schneider
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Über dem Kreisliga-A-Derby zwischen Fenerbahce Istanbul Marl und dem SC Marl-Hamm schwebte noch der Abbruch der Partie von Fenerbahce in der Vorwoche beim 1. SC BW Wulfen.

Eins vorweg: Das Derby in der Kreisliga A1 zwischen Fenerbahce Istanbul Marl und dem SC Marl-Hamm war weder ein besonders ruhiges noch ein besonders hitziges. Eine Woche nach den Ausschreitungen bei BW Wulfen gegen Fenerbahce lieferten sich die Platzkonkurrenten eine hitzige Partie.

Vor der Begegnung trugen die Spieler beider Teams zusammen Banner auf den Platz, deren Aufschriften sich gegen Gewalt richteten. Danach ging es aber nicht so kuschelig weiter, wenn auch nicht unfair. Die erste gute Gelegenheit hatte Hamms Brian Roht, der aus spitzem Winkel aber übers Tor schoss (3.). Löwen-Trainer Henry Schoemaker befindet sich zurzeit im Urlaub und wurde vom spielenden Co-Trainer Maximiilian Marx vertreten.

Auf der Gegenseite zielte auch Ömer Develi über das Gehäuse (29.), genau wie später der Hammer Löwe Julian Gutt (31.). Wohl die beste Gelegenheit hatte Kevin Just, aber der traf den Ball nach einer (beabsichtigten) Bogenlampe von Justin Hampel im Fener-Strafraum nicht (34.). Auf dem Ascheplatz versuchten es beide Teams mit schnellem Spiel in die Spitze, aber dabei unterliefen immer wieder Fehlpässe, deswegen gab es auch recht wenige Chancen. Das änderte sich erst spät in der Partie.

Kapitän Bekmezci trifft zum Sieg

Nach rund einer Stunde schoss Oguzhan Inam den Ball ans Hammer Außennetz (60.), auf der Gegenseite wurde der starke Marcel Kopetz von Samet Ural geblockt (62.). Danny Pritchard brachte frischen Wind ins Spiel der Gäste. Er bereitete auch für Kevin Just vor, der aber nur die Latte traf (66.). In dieser Phase hatte man das Gefühl, das Spiel könne zugunsten der Gäste kippen, aber im Gegenteil. Ömer Develi brachte einen Freistoß in den SC-Strafraum, wo Orhan Bekmezci zum 1:0 für Fenerbahce vollendete (76.). Dabei blieb es auch, obwohl die Hammer in der Nachspielzeit heftig ein vermeintliches Handspiel in Fenerbahces Sechzehner reklamierten (90.+3). Schiri Werner Jabs pfiff aber nicht.

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