Bezirksliga

Beim FCM ist die Kreativabteilung gefragt

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MARL - Der Trainer weg, acht Stammspieler verletzt oder im Urlaub – kein Wunder, dass der vom bisherigen Co-Trainer zum Chef-Coach aufgerückte Jörg Wloch vor der Auswärtshürde des FC Marl beim Tabellenzweiten SG Castrop-Rauxel sagt: „Wir haben nicht die Möglichkeiten, die wir gerne hätten.“

Es ist erst der siebte Spieltag. Und schon sorgte das Trainer-Beben am vergangenen Sonntag beim Tabellenneunten von der Hagenstraße für reichlich Wirbel. Über den Rücktritt seines Vorgängers Marco Jedlicka möchte Jörg Wloch keine Worte verlieren. Über die sportliche Seite dagegen sehr wohl. „Ich bin in der siebten Woche dabei und habe einen relativ guten Überblick. Das Aufstellen der Mannschaft und der Ablauf in der Woche waren weniger das Problem.“

Sondern: Beim 1:3 vergangenen Sonntag gegen BV Rentfort, der dritten Niederlage im dritten Heimspiel, klemmte es nicht nur an der Chancenverwertung, sondern auch an Ideen aus dem Mittelfeld. „Wenn die Jungs die Leistung abrufen, die sie im Kreispokal gezeigt haben, dann ist das eine gute Truppe. Das wäre sicherlich auch gut für die Kreativität, um gegen SG Castrop-Rauxel zu bestehen“, ergänzt Wloch.

Doch die bislang noch unbesiegten Gastgeber (4 Siege/2 Unentschieden) wirken sehr stabil. Wloch: „Die Liga ist auf Augenhöhe. Uns hat noch keiner an die Wand gespielt, Langenbochum einmal außen vor gelassen.“ Kurios: Die SG Castrop-Rauxel hat mit zehn Treffern genauso viele Tore kassiert wie der Marler Fusionsklub, aber fast doppelt so viele geschossen.

Weil der FCM-Kader mit 24 Spielern in der Breite gut aufgestellt ist, machen sich die vielen Ausfälle nicht so stark bemerkbar. Wloch: „Die Jungs, die übrig sind, sind jetzt in der Pflicht. Es zählen Ergebnisse. Die müssen wir liefern.“

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