Bezirksliga

Heimfluch an der Hagenstraße

Marl - Der FC Marl verliert auch sein viertes Heimspiel an der heimischen Hagenstraße gegen Tabellenschlusslicht Genclerbirligi Resse mit 0:1.

Und täglich grüßt das Murmeltier kann man beim FC Marl mittlerweile sagen. Denn durch die 0:1 (0:1) Niederlage gegen das bis dato sieglose Tabellenschlusslicht Genclerbirligi Resse ging auch das vierte Heimspiel in dieser Saison verloren.

Augenscheinlich fällt es der Truppe von Jörg Wloch schwer vor eigenem Publikum das Spiel zu machen und sich Chancen zu kreieren. Selbst gegen die spielerisch limitierten Gäste entwickelte sich ein zähes Spiel ohne große Höhepunkte. Außer einem Schussversuch von Fabian Kudleck, den Gästekeeper Balcilar Cenk mühelos entschärfte (19.), blieb vieles Stückwerk beim FCM.

Und so kam es, wie es eigentlich nicht kommen durfte. Der FC Marl geriet kurz vor dem Seitenwechsel in Rückstand als Stürmer Maslum Kilicalp alleine vor FC-Keeper Jonas Gröner auftauchte und die Kugel im Marler Gehäuse versenkte (42.). Die Führung spielte den Gästen in die Karten, die aus einer massiven Deckung heraus nur noch auf Konter setzten.

Kurz nach dem Seitenwechsel bot sich FC-Goalgetter Marvin Wloch dann die Möglichkeit zum Ausgleich, aber sein Volley-Abschluss landete in der zweiten Etage (53.). Die Truppe aus Resse blieb bei ihren Vorstößen aber stets gefährlich. So rettet erst ein Marler Abwehrbein beim Schuss von Ali Vural (70), dann hielt Goalie Gröner seine Farben mit einem Klasse Fußreflex nach Schuss von El Kasmi im Spiel (75.).

FC-Coach Jörg Wloch brachte nach gut einer Stunde mit Göhkan Develi, Patrick Siegle und Patty Walter weitere Offensivkräfte um dem Spiel seiner Elf neue Impulse zu verleihen. Aber entweder waren die Angriffsbemühungen im letzten Drittel zu ungenau oder man verstrickte sich mit Dribblings im dichten Resser Abwehrnetz.

Nur Marvin Wloch hatte den Ausgleich kurz vor dem Ende noch einmal auf dem Schlappen, aber Gästekeeper Cenk lenkte den Schuss mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten (85.). Ansonsten waren die Gäste dem 2:0 näher als das Heimteam dem Ausgleich. Am Ende heißt es für den FC Marl weiterhin; Auswärts Hui, Zuhause Pfui.

Unschöne Szenen gab es dann nach dem Schlusspfiff als Gästespieler, aufgrund von angeblichen Beleidigungen der FC-Fans zur „Aussprache“ auf die Tribüne stürmten. Tumultartige Szenen spielten sich ab, die eines Siegers nicht würdig waren.

FC Marl:

Gröner, Schelenz, Buhl, Wloch Ma., Kwiatkowski (70. Walter), Develi Ö., Poggel (68. Siegle), Kudlek, Niewiedzial (61. Develi G.), Singh, Kaiser

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