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Jörg Wloch ist nicht mehr Trainer des FC Marl, coachte aber noch gegen Disteln.

Bezirksliga

FC Marl: Mani Mulai folgt auf Jörg Wloch

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Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen wechselt beim FC Marl der Trainer. Nach Marco Jedlicka macht nun auch Jörg Wloch nicht weiter. Ab Dienstag übernimmt Mani Mulai, Ex-Co-Trainer und -Spieler des FCM, das Bezirksliga-Team zusammen mit dem Kapitän der vergangenen Saison, Kevin Paust.

Jörg Wloch hatte eine ungewöhnliche Maßnahme ergriffen und sein Team bereits vor Anpfiff der Partie gegen den SV Vestia Disteln seine Demission mitgeteilt und dann noch gecoacht. „Ich hatte gehofft, damit einen Impuls zu setzen“, sagte er hinterher. Dass das nicht gelang, gestand er ein. „Dieses Spiel war ein Spiegelbild der bisherigen Saison“, sagte Wloch. Es sei mit dem Vorstand zu Beginn seines Engagements abgemacht gewesen, dass man zunächst vier Wochen zusammenarbeiten und dann weiter schauen wollte. Diese vier Wochen sind nun um. Wlochs Fazit: „Wir sind nicht weitergekommen.“ Es drehe sich zu viel um andere Themen als den Fußball. Dem stimmt auch FCM-Geschäftsführer Frank Tollkamp zu. „In der Mannschaft hat sich etwas aufgebaut, das geknackt werden muss“, sagte er am Sonntagnachmittag.

Das offenbarte auch die Partie gegen Disteln, in der die Marler gar nicht so schlecht starteten. Zwar vergab Vestias Torjäger Philipp Müller eine frühe Chance (2.), aber danach stand die FC-Defensive gut. In der 28. Minute war das vorüber. Müller genügte eine einzige Drehung im Strafraum, um Mike Wloch und Maximilien Buhl stehen zu lassen, Nutznießer war dann Melih Arik. Und bevor der FCM zum Durchatmen kam, stand es schon 0:3. Ein langer Diagonalball kam zu Louis Sliwa auf der linken Seite, seine Hereingabe verpasste Müller in der Mitte, aber hinter ihm wartete noch Simon Brömmelhaus – 2:0 (31.). Die Marler reklamierten erfolglos auf eine Abseitsstellung – wie auch bei Distelns Treffer Nummer drei. Sliwa flankte von links, am langen Pfosten legte Brömmelhaus noch mal quer auf Torschütze Müller (33.).

Nach der Pause bemühte sich der FC, den Vorwärtsgang einzulegen, aber das klappte nicht wirklich. Für die gefährlichste Situation sorgte noch der Distelner Arik, der Florian Kwiatkowski den Ball abjagen wollte und dabei einen Schuss aufs eigene Tor fabrizierte (50.). Müller verschoss auf der anderen Seite noch einen von FC-Keeper Khaled Aydin am Stürmer selbst verursachten Strafstoß (64.), traf dann aber zum 0:4 (70.). Den Schlusspunkt setzte Philip Umierski mit dem 0:5 (87.).

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