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Patrick Siegle (r.) und der FC Marl wollen am Sonntag gegen Schwerin nicht schon wieder leer ausgehen und ihre eklatante Heimschwäche beenden. Foto: von Sannowitz

Bezirksliga

Mulai will den Schalter umlegen

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Marl - Ein Blick auf die Heimtabelle sollte reichen. Der FC Marl steht auf dem letzten Tabellenplatz.

Es wäre schlimm, wenn jemand nicht begriffen hätte, worum es jetzt im Spiel gegen Schwerin geht. FC-Trainer Mani Mulai: „Wir müssen zuhause endlich einmal punkten, um die Köpfe frei zu bekommen. Daher werden wir den Schalter umlegen.“

Damit alle Spieler den Schalter finden, hat der 37-Jährige in der Vorbereitung besonders intensiv gearbeitet. Alle waren sehr präsent. „Wir haben vorwiegend gegen den Ball gearbeitet. Dass wir nicht immer den Risikopass suchen sollten, habe ich der Mannschaft mehrmals vor Augen geführt. Entscheidend ist, stabil zu sein, nicht fahrlässig zu werden. Das wird unserem Spiel nach vorn auch Sicherheit geben.“

In zehn Partien haben die Marler 23 Gegentore kassiert. Ihre fünf Heimniederlagen habe die Elf von der Hagenstraße dabei gut verkraftet.

In einem Punkt ist sich der Trainer sicher: „Wir können es, wir haben das mehrfach schon gezeigt“, sagte er. „Wir müssen jetzt nur mal einen Heimsieg erzwingen.“ Wie das gehen soll? „Über Erfolgserlebnisse im Training, über Einzelgespräche. Jetzt gilt es für uns, die Köpfe hochzuhalten“, meinte er.

Die Gefahr für den FC Marl besteht, erst einmal in der unteren Tabellenregion festzuhängen. Vor genau einem Jahr holte man aus den ersten fünf Heimspielen stattliche zwölf Punkte. Das trug den damaligen Vizemeister durch die Saison, das schaffte auch ein Polster für schwächere Phasen. Das fällt in diesem Jahr erst einmal weg.“

„Wir sind sehr wach, was unsere Situation angeht“, sagt Mulai. „Deshalb brauchen wir dringend auch endlich einmal zuhause ein Erfolgserlebnis.“

Bezirksliga

FC Marl – SpVg Blau Gelb Schwerin, So 15 Uhr

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