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Jannik Gerdes (l.) und die D-Junioren des TSV Marl-Hüls schlugen Verl, aber fünf Punkte reichten nicht für das Halbfinale.

D-Junioren werden Achte bei der Westfalenmeisterschaft

TSV Marl Hüls ärgert Preußen Münster

MARL - Andreas Altehage, zusammen mit Stefan Bachmann verantwortlich für die D-Junioren des TSV Marl-Hüls, war mit der Leistung der Mannschaft bei der Westfalenmeisterschaft in Borken zufrieden. Sie reichte zwar nicht für den Einzug ins Halbfinale – aber auf dem Weg zu Platz acht verlor der TSV nur ein Spiel in der regulären Zeit.

Die Hülser präsentierten sich als Minimalisten. Sie erzielten in ihren fünf je zwanzigminütigen Auftritten zwar lediglich einen einzigen Treffer, ließen aber auch nur einen zu. Aber der Reihe nach: Erster Gegner war der Nachwuchs von Regionalligist SC Verl, gegen den die Hülser ein richtig gutes Spiel machten und durch einen Treffer von Phil Kückelmann mit 1:0 gewannen. Es folgten eine 0:1-Niederlage gegen den SV Werl-Aspe sowie zwei torlose Unentschieden gegen die TSG Sprockhövel und einen der Turnierfavoriten, Preußen Münster.

Chancen nicht genutzt

„Im ersten und im letzten Spiel, also gegen Verl und Münster, haben wir unsere besten Spiele gemacht“, sagte TSV-Coach Andreas Altehage. „Gegen Werl und gegen Sprockhövel haben wir einfach unsere Chancen nicht genutzt, auch Münster hatten wir am Rande einer Niederlage.“ Insgesamt sei das Rennen sehr ausgeglichen gewesen, Kleinigkeiten hätten den Ausschlag gegeben – wie zum Beispiel die Chancenverwertung. So blieb dem TSV Marl-Hüls am Ende der Gruppenphase nur Platz vier, aber dass sich das Team vom Loekamp gar nicht schlecht geschlagen hatte, belegte auch der Turnierausgang: Der SC Preußen Münster holte sich mit einem 4:3-Sieg über den VfL Theesen den Westfalenmeister-Titel.

Platz acht trübt Fazit nicht

Der TSV bestritt seine Begegnung um Platz sieben gegen den FC Iserlohn. Und auch diese Begegnung endete mit 0:0, sodass die Entscheidung vom Neunmeterpunkt aus fallen musste. Da hatten die Sauerländer mit 4:2 das bessere Ende für sich. Platz acht im Abschlussklassement trübte das Saisonfazit von Andreas Altehage aber nicht. „Wir haben eine tolle Saison gespielt und sind Meister geworden, in der wohl stärksten Bezirksliga-Gruppe 5 – wir sind zufrieden.“

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