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Die Probefahrt gefällt Martin Grothusmann: Eine hohe Beteiligung am 10. Benefiz-Doppelkopfturnier wünschen sich Walter Büning und Stefan Marohn („Der Mythos lebt“), Carsten David (IGBCE-Ortsgruppe Marl IV) und Constantin Baldow (v.l., „Beo-Trend“).

Doppelkopfturnier

"Der Mythos lebt“ veranstaltet ein Benefiz-Turnier.

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MARL - Im Herbst hat der Schalke-Fan-Club „Der Mythos lebt“ sein 20-jähriges Bestehen gefeiert – jetzt bereiten die Polsumer Anhänger des Traditionsvereins das nächste kleine Jubiläum vor. Am 5. Januar (Samstag) richtet der „Mythos“ das 10. Benefiz-Doppelkopfturnier aus.

Das Jugendzentrum HotSpot, der Kindergarten St. Bartholomäus, die Polsumer Ferienlager, die Sternsinger, der Nachwuchs des SuS Polsum und zuletzt das Musikfestival „Boni-Rock“: Dem Fan-Club ist es im Verbund mit der IGBCE-Ortsgruppe Marl IV immer wichtig gewesen, mit den Turniererlösen möglichst konkret zu helfen. Hat der Vorstand in den vergangenen Jahren schon einmal länger über den „richtigen“ Zweck diskutiert, fiel die Entscheidung diesmal von jetzt auf gleich. Schließlich benötigt ein Mitglied selbst die konkrete Hilfe der Fußball-Freunde, da sich die Ämter bisher querstellen. Es geht um Martin Grothusmann, vielen Marlern als Kilometerfresser auf seinem blauen Liegerad bekannt. Dem 55-Jährigen fällt jedoch mit seiner Behinderung das Auf- und Absteigen zusehends schwerer. Außerdem benötigt er auf längeren Strecken, allein für das eigene Sicherheitsgefühl, einen Elektromotor. „Wir möchten dazu beitragen, dass Martin mobil bleibt“, erklärt Stefan Marohn, 2. Vorsitzender des Fan-Clubs. Der „Mythos“ nimmt die Angelegenheit selbst in die Hand, da die Krankenkasse die Notwendigkeit eines neuen Rades bisher nicht erkennen mag. Bei „Beo Trend“ in Gelsenkirchen-Buer haben Martin Grothusmann, der Fan-Club und die IGBCE-Ortsgruppe ein schickes Gefährt gefunden, das ohne große Umbauarbeiten optimal auf die Belange des Schalke-Anhängers zugeschnitten ist. Parallel hat der „Mythos“-Vorstand die Suche nach potenten Sponsoren forciert. Verlassen kann sich der Klub wieder einmal auf die GBR Kirsch, aber es haben sich auch einige private Gönner gefunden, die die gute Sache großzügig unterstützen. Das Fundament des erfolgreichen Projekts ist aber ein Doppelkopfturnier mit möglichst großer Beteiligung. Daher rühren Fußball-Fans und Gewerkschaftler fleißig die Werbetrommel. Das Startgeld in Höhe von fünf Euro und der Erlös aus dem Imbiss-Verkauf gehen komplett in die Fahrradkasse. Gezockt wird wieder im Treffpunkt St. Bartholomäus, und zwar zur klassischen Fußballzeit um 15:30 Uhr. Spontane Anmeldungen sind bis 15 Uhr am Turniertag möglich. Es empfiehlt sich aber, vorher kurz Bescheid zu geben, um die Vorbereitungen zu erleichtern. Der große Wanderpokal steht derzeit noch bei Bernd Jarhofer. Der Schalke-Friseur wird den Cup kaum kampflos abgeben. Aber die Konkurrenz schläft nicht und sagt dem Titelverteidiger einen heißen Tanz an.

10. Benefiz-Doppelkopfturnier, 5. Januar (Samstag), ab 15:30 Uhr im Treffpunkt St. Bartholomäus, Anmeldung über

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