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Sebastian (l.) und Maximilian Kalenberg räumten die Titel ab.

E-Sport

Brüder Kalenberg holen sich die Titel

Marl - Die Konsolen in der Almina-Eventhalle liefen auf Hochtouren: 36 Zweier-Teams spielten den ersten FIFA-Stadtmeister aus.

Als der Gladbacher Tobias Strobl mit einer Flanke von Ibrahima Traoré – gesteuert durch Maximilian Kalenberg – in Szene gesetzt wird, muss Sebastian Kalenberg nur noch die Kreis-Taste drücken und das Leder im Netz versenken. Es ist der erlösende 3:1-Siegtreffer kurz vor Schluss, der den beiden Brüdern den Finalsieg gegen Alladin Khodr und Jens Greinert sichert. Nach einem langen Tag krönten sich die Kalenbergs verdient zum ersten offiziellen FIFA-Stadtmeister.

Sowohl die Kalenbergs als auch ihr Endspielgegner FCL13Eck marschierten durch die Gruppenphase. Im Viertelfinale setzten sich beide denkbar knapp mit 4:3 bzw. 1:0 durch. Während Khodr und Greinert ihr Halbfinale mit 6:0 gewannen, hatten die Kalenberg-Brüder ein besonderes Spiel vor der Brust. Auf sie wartete auf dem Weg ins Finale mit Marvin und Niklas Schulz ebenfalls ein Brüder-Duo. Ein Treffer reichte Maximilian und Sebastian Kalenberg, um das Endspiel zu erreichen.

Im mit Spannung erwarteten Endspiel um den Stadtmeistertitel gingen die Kalenbergs mit Borussia Mönchengladbach früh in Führung. Die erfahrenen FIFA-Spieler Khodr und Greinert traten mit West Ham United an und erwiesen sich als hartnäckiger Gegner. Nach dem 2:0-Treffer der Kalenbergs verkürzten sie sehenswert auf 1:2. Doch dann köpfte eben Sebastian Kalenberg kurz vor Schluss mit dem eingewechselten Tobias Strobl den 3:1-Siegtreffer und fiel seinem Bruder in die Arme.

Zuvor hatten die Kalenberg-Brüder bereits den Stadtmeister im Einzelmodus untereinander ausgespielt, nachdem sie sich im Online-Vorentscheid dafür qualifiziert hatten. In einem spannenden Duell setzte sich der ältere Bruder Sebastian nach Verlängerung mit 3:2 durch und sahnte so beide Stadtmeistertitel ab.

Als besondere Belohnung für die Sieger hatte Turnier-Organisator Kai Kretschmann einen besonderen Gast eingeladen. Alexander Steinmetz ist E-Sportler beim VfL Bochum, spielt für den Zweitligisten in der Virtuellen Bundesliga und wird im Februar an der FIFA-Club-WM in London teilnehmen. Neben einem Gewinn von 50 Euro, gestiftet von der ARAG-Versicherung, durften sich die Brüder Kalenberg als Turniersieger über ein Duell gegen den Profi freuen. Während sich Sebastian Kalenberg tapfer schlug, am Ende aber mit 0:2 unterlag, ging sein Bruder mit dem 24-jährigen Steinmetz sogar in die Verlängerung. Dort verlor er dann knapp mit 2:3.

Bei den Zweier-Teams traten 36 Mannschaften an. Gespielt wurde dabei mit Fußball-Mannschaften, die bei FIFA mit maximal vier von fünf Sternen bewertet waren. Kreativität bewiesen die Marler Zocker bereits bei den Teamnamen: Arminia Bierzelt, die Preisgeldabräumer oder Energie Kopfnuss lauteten einige davon.

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