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Volle Konzentration auf die Leinwand: In Marl kämpften die E-Sportler um den Stadtmeistertitel.

E-Sport

Erst der Stadtmeistertitel, dann fast der Sieg gegen den Weltmeister

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  • Kevin Korte
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Bei den Marler Stadtmeisterschaften im virtuellen Fußball setzt sich Jalal Khodr verdient durch. "FIFA"-Weltmeister „MoAuba“ ist auch nur ein Tor besser.

  • Khodr bezwingt im Finale Tim Roeder
  • Im Anschluss schlägt der Jugendtrainer des FC Marl fast den Weltmeister
  • "Winning Road" gewinnt den Stadtmeister-Titel bei den Teams

Jalal Khodr gibt sich selbstbewusst: Er habe gewusst, dass er ganz gut sei. Der Sieg bei der Marler Stadtmeisterschaft im virtuellen Fußball. Der 18-Jährige sicherte sich am Samstag den Einzel-Titel bei der zweiten Auflage, die Organisator Kai Kretschmann in das Restaurant „Zur Kastanie“ verlegt hatte. „Ich trainiere häufig mit E-Sportlern“, verrät Khodr. „Das sind noch keine Profis, aber schon sehr gute Spieler.“

Seine Leistung bestätigte ihn: In der Qualifikation zum Endspiel, die im Internet stattfand, gewann Khodralle fünf Gruppenspiele und danach Vorrunde, Achtel-, Viertel- und Halbfinale. In der Gruppe ließ er auch Vorjahressieger Sebastian Kalenberg hinter sich. Im Endspiel traf er auf Tim Roeder, aber auch der hatte bei Khodrs 5:1-Sieg kaum eine Chance. Nachdem er die Marler Konkurrenz distanziert hatte, spielte Khodr zu Hause noch „Weekend League“ – und traf auf „FIFA“-Weltmeister Mohammed „MoAuba“ Harkous. „Das war Zufall“, so Khodr. Er spielte auch da stark, kassierte den entscheidenden Gegentreffer zur 2:3-Niederlage erst in der 90. Minute.

Organisator Kai Kretschmann (2.v.l.) mit den Siegern (v.l.) Jalal Khodr, Fardjam Fathi und Enrico Ringer.

Überlegt man da mal, es als Profi zu versuchen? „Ich habe es schon einmal überlegt“, sagt der Jugendtrainer des FC Marl, der seine Entscheidung noch nicht gefällt hat. Auch im Team-Wettbewerb gab es eine Wachablösung. Die Titelverteidiger Maximilian und Sebastian Kalenberg spielten besser als sie es nach einem Jahr mit weniger Konsolenzeit als davor erwartet hatten, aber im Achtelfinale war für sie Schluss.

Marler Gamer kämpfen bei der 2. Virtuellen Stadtmeisterschaft

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Der Name bei „Winning Road“ ist Programm

Den Sieg unter 35 Teams holten sich Enrico Ringer und Fardjam Fathi als Team „Winning Road“, sie schlugen im Finale „M&M“. Gegen dieses Team hatte Organisator Kai Kretschmann im Halbfinale zusammen mit Kim Weimann 2:3 verloren.

Die drei Sieger Jalal Khodr, Enrico Ringer und Fardjam Fathi forderten danach E-Sport-Profi Alexander Steinmetz (VfL Bochum), der sich gegen Ringer und Khodr noch durchsetzte aber von Fardjam Fathi geschlagen wurde.

„Jetzt muss er ein Video drehen und seine Niederlage in den sozialen Netzwerken eingestehen“, meint Organisator Kai Kretschmann mit einem Augenzwinkern. Kretschmann bekam durchgehend positive Rückmeldung über die zweite Auflage der Stadtmeisterschaft. „Auch die dritte wird wohl in der Kastanie stattfinden“, sagt er. 

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