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In der kommenden Saison wieder im roten Trikot: Dominik Grams (l.) wechselt vom TuS 05 Sinsen zurück zum VfB Hüls.

Fußball

Kehrtwende: Abwehrspieler verlässt den TuS 05 Sinsen und wechselt zum VfB Hüls

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  • Kevin Korte
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Und plötzlich sind es sogar fünf Abgänge: Der nächste Spieler hat seinen Abschied vom TuS 05 Sinsen erklärt. Dominik Grams wechselt zu Bezirksligist VfB Hüls.

  • Dominik Grams kehrt zum VfB Hüls zurück
  • Fünfter Abgang beim TuS 05 Sinsen
  • Aufwand in der Westfalenliga ist zu hoch

Beim Westfalenligisten TuS 05 Sinsen räumt der nächste Kicker seinen Spind. Dominik Grams wechselt zu Stadtrivale VfB Hüls. „Wir lassen ‚Domme‘ nur ungern ziehen. Seine Entscheidung hat keine sportlichen Gründe, sondern ausschließlich berufliche“, sagt Sinsens Sportlicher Leiter Christos Karaissaridis. „Er ist in seinem Job künftig so stark eingespannt, dass er den Aufwand in der Westfalenliga einfach nicht mehr leisten und etwas kürzer treten will. Wir sind Amateure – der Beruf geht eben vor.“

Grams: "VfB war mein erster Ansprechpartner"

Der 27-jährige Linksverteidiger, seit 2017 im Klub, gehörte zu den ersten Sinsener Spielern, die in diesem Frühjahr ihre Zusage für die kommende Westfalenliga-Saison gegeben hatten. Nun die Kehrtwende mit dem Wechsel zurück zum VfB Hüls: „Der VfB war mein erster Ansprechpartner.“ Das Fußball-Revier am Badeweiher kennt Grams bestens. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga West verpflichtete der damalige Hülser Trainer Martin Schmidt den Abwehrspieler von SW Wattenscheid 08, der in der Schalker Jugend das Kicken lernte, für die Oberliga. Vier Jahre spielte Grams beim VfB, er hielt dem Klub auch nach dem freiwilligen Rückzug in die Bezirksliga die Treue – um ab Sommer 2017 für den TuS 05 Sinsen noch einmal höherklassig in der Westfalenliga aufzulaufen.

Grams, in Sinsen unter dem neuen Trainer Michael Schrank in diesem Jahr immer in der Start-Elf, dürfte für die Bezirksliga eine echte Verstärkung sein. „Wir haben zwar gesagt, dass wir in Zukunft vor allem auf junge Spieler setzen wollen. Aber ein paar erfahrene braucht jede Mannschaft“, so Carsten Schwarma, stellvertretender Vorsitzender der Fußballabteilung. „Und gute Spieler für die linke Außenbahn sind ohnehin schwer zu bekommen.“

Maurizio Fenu (v.) verabschiedet sich nach vier Dienstjahren beim TuS 05 Sinsen.

Und der TuS 05 Sinsen? Der Westfalenligist dürfte bei seiner Personalplanung in den kommenden Wochen damit in Zugzwang geraten. Erst Patrick Goecke (FC Marl) und Emin Aksu (Concordia Wiemelhausen). In der vergangenen Woche Nusret Miyanyedi (FC Kray), Anfang dieser Maurizio Fenu (Wiemelhausen) und nun Dominik Grams: Fünf Spieler haben den Klub verlassen.

Kaderplanung: TuS 05 Sinsen nun unter Zugzwang

Mit Mittelfeldspieler Paul Keller (TuS Haltern II) und dem ehemaligen Schermbecker Oberliga-Spieler Dennis Grodzik (SG Borken) hat der Westfalenligist zwei verheißungsvolle Spieler verpflichtet. Aber das dürfte nicht langen. „Natürlich wird sich bei uns noch etwas tun“, beruhigt der Sportliche Leiter Christos Karaissaridis. „Wir sind im Gespräch mit möglichen Neuzugängen. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft zusammenbekommen.“

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