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Wird neuer Trainer beim SC Herten: der Ex-Sinsener Sven Berger.

Fußball

Ex-Sinsener Sven Berger übernimmt den SC Herten

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PASCHENBERG - Die Würfel sind gefallen: der Ex-Sinsener Sven Berger übernimmt den Kreisliga-A-Absteiger SC Herten.

Es steht ein Umbruch an. „Mit einer verjüngten Mannschaft wissen wir, dass es nicht einfach wird“, sagt Sven Berger. Das Wort Wiederaufstieg nimmt er vorerst nicht in den Mund. „Wir machen uns keinen Druck und wollen einzelne Leute in der B-Liga entwickeln“, sagt Berger.

uletzt betreute der 28-Jährige zuletzt interimsweise den TuS 05 Sinsen II, schaffte den Klassenerhalt in der Kreisliga A 1. Natürlich hätte er den SC Herten gerne auch in der Kreisliga A betreut. „Das war ein vermeidbarer Unfall“, sagt Berger, nachdem die Hertener in der Abstiegsrelegation an Fenerbahce Istanbul Marl gescheitert waren.

Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft verbessern

Ein Ziel wird sein, die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft – übernimmt Andreas Willstumpf als Übungsleiter – zu intensivieren. „Wir wollen uns gegenseitig helfen“, betont Berger. Er betont, dass es nicht geplant sei, für den neuen Kader Spieler aus der Reserve hochzuziehen.

Und hier grätscht der Sportliche Leiter Nikolaos Triantafillidis dazwischen. Klar ist, dass etliche Spieler nicht mehr für die Erste auflaufen werden. Allen voran Kapitän Patrick Gandyra, der nach seiner schweren Beinverletzung wohl seine Senioren-Karriere beenden wird. „Er bleibt aber der Mannschaft irgendwie verbunden. Sollte er irgendwann Lust verspüren, wieder zu spielen, nehmen wir ihn mit Kusshand“, sagt Triantafillidis. Tobias Klopp hört wohl auch auf, Andrew Appiah Agyei ebenso – wie Stefan Grabowski, der nur bis zum Saisonende aushelfen wollte. Pascal Schäfer zieht sich zurück.

Ein Trio wechselt zu RW Erkenschwick

Mit Jonas Fischer, Nils Bednarczyk und Amir Kammoun wird ein Trio bei RW Erkenschwick gehandelt. „Der Verein hat sich auch schon bei uns gemeldet. Da müssen wir eine Lösung finden“, sagt der Sportliche Leiter. Auf jeden Fall kommt frisches Blut an den Paschenberg. „Zehn, elf Neuzugänge werden es wohl werden, überwiegend 19 oder 20 Jahre alt. Die haben Potenzial“, sagt Triantafillidis, ohne aber Namen nennen zu wollen - überwiegend Hertener Jungs.

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