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Abgang: Trainer Christoph Schlebach und der VfB Hüls haben in der Landesliga 4 nur ein kurzes Gastspiel gegeben. Der Aufsteiger spielt in der kommenden Saison wieder in der Bezirksliga.

Fußball

VfB Hüls: Abstieg steht nun fest

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MARL - Am Badeweiher hatte man sich natürlich schon länger mit dem drohenden Abstieg aus der Landesliga beschäftigt, seit Sonntag ist der Klassenerhalt für den VfB Hüls auch rechnerisch nicht mehr möglich. Der Aufsteiger unterlag – trotz einer 2:1-Halbzeitführung – noch mit 2:5 beim TuS Altenberge.

Damit steht der VfB Hüls drei Spieltage vor Schluss als erster Absteiger aus der Landesliga 4 fest. Dabei fing die Partie für das Tabellenschlusslicht gut an. Jonas Schmidt (6.) und Mirko Grieß (26.) sorgten für eine 2:0-Führung der Gäste. Kurz nach seinem Treffer hätte Mirko Grieß sogar ein drittes Tor nachlegen können, der Hülser Angreifer scheiterte aber am TuS-Schlussmann. „Das war fußballerisch und taktisch heute echt gut. Wir haben 60 Minuten sehr gut dagegen gehalten und schöne Tore erzielt“, lobte VfB-Coach Christoph Schlebach die erste Stunde seiner Mannschaft beim Tabellenfünften der Liga. „Leider schaffen wir es nicht, die individuellen Fehler abzustellen.“ Und so gelang den Platzherren vor der Halbzeit durch Jannick Hagedorn noch der Anschluss (28.). Im zweiten Durchgang half VfB-Torhüter Tugay Ayasli bei der Altenberger-Aufholjagd kräftig mit. Erst unterschätzte er einen langen Ball auf Malte Greshake, der den herauseilenden Hülser Keeper einfach zum 2:2 überlupfte (69.). Wenige später dann warf Ayasli die Kugel bei einem Abwurf direkt vor die Füße von Jakob Schlatt. Der Altenberger bestrafte diesen Fehler mit dem 3:2 für den Gastgeber (71.). Die Hülser Moral war damit gebrochen, und die Platzherren schossen durch Jannick Hagedorn (76.) und Christian Hölker (79.) noch einen klaren 5:2-Erfolg heraus, nach dem es anfangs nicht ausgesehen hatte. Mit elf Punkten Rückstand ist der Klassenerhalt für den Aufsteiger vom Badeweiher nicht mehr zu erreichen. „Wir wussten, dass wir ein Wunder gebraucht hätten. Das ist ausgeblieben“, sagte Trainer Schlebach. „Wir konnten uns ja schon etwas länger darauf einstellen, aber trotzdem ist es immer bitter, wenn man absteigt.“

VfB Hüls: Ayasli - Wolt, Hohenberger, Kapteina (73. Ciraci), Englich, Solak, Prudetskiy, Wloch (70. Overhoff), Schmidt, Grieß

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