Der Hülser Jannik Hohenberger setzt sich gegen (v.l.) Robin Pötter, Hendrik Löbler und Jan Deckers durch.
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Der Hülser Jannik Hohenberger setzt sich gegen (v.l.) Robin Pötter, Hendrik Löbler und Jan Deckers durch.

Fußball

VfB Hüls dreht nach der Pause auf - 3:1 gegen Westfalenligist Rot-Weiß Deuten

  • Jochen Sänger
    vonJochen Sänger
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Nach Erfolgen über den TSV Marl-Hüls (Kreisliga B) und Rhenania Bottrop (Bezirksliga Niederrhein) hat der „neue“ VfB Hüls beim Westfalenliga-Aufsteiger RW Deuten 3:1 (0:1) gewonnen. 

  • Dorstener  Fußballer erwischten den besseren Start
  • VfB  Hüls verpasst kurz vor der Pause den Ausgleich
  • Gefälliges Offensivspiel in der zweiten Halbzeit

Dank einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit war der Erfolg der jungen Hülser verdient. Die Gäste aus Marl hatten die Anfangsphase noch verschlafen. Deuten machte zunächst mächtig Druck.

 Nach einem Foul von Florian Glaw an Dennis Drepper pfiff Schiedsrichter Armin Sieber Elfmeter. VfB-Keeper Nils Martens parierte stark gegen Thomas Swiatkowski. Den nach außen abgelenkten Ball erlief Samy Mertens und legte erneut für Swiatkowski vor, der im zweiten Versuch erfolgreich war (8.).

Abwehr stabilisiert sich

Erst allmählich befreite sich Hüls aus der Umklammerung. Mit der Hereinnahme von Brian Kreuz für den angeschlagenen Jeremy Njumbe stand die Abwehr sicherer. Kurz nach der Trinkpause hatte Evgenij Lakstankin sogar den Ausgleich auf dem Fuß. Der junge Angreifer legte aber quer, satt selbst abzuschließen (25.).

Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel war das 2:0 fällig. Ben Alexander Richter tanzte Glaw aus, scheiterte dann aber aus kurzer Distanz am fantastischen Martens. „In der zweiten Halbzeit waren wir dann mindestens ebenbürtig, haben phasenweise sogar dominiert“, freute sich VfB-Trainer Marco Jedlicka.

Hüls gewinnt die wichtigen Zweikäpfe

Zunächst vergab der eingewechselte Dominik Pereira für den VfB (52.); dann parierte Martens gegen Drepper. Hüls entschied in der Folge die wichtigen Zweikämpfe für sich, schloss die Räume in der Defensive und schaltete so schnell um, wie es das Trainerteam von außen immer wieder gefordert hatte.

Nach einem Deutener Abwehrfehler markierte Pereira den Ausgleich (62.). Keine zwei Minuten später kam der Ball nach einer guten Aktion von Moussa Sangare und Maurice Sarecevic zu Dennis Kündig, der von Jonas Goeke gelegt wurde. Den fälligen Elfmeter versenkte Dominik Grams unhaltbar zum 2:1 (64.).

Youngster Kayma setzt Schlusspunkt

In der Folge drängte Deuten zwar mehr, richtig gefährlich wurden die Hausherren aber nicht. Ein Tor aus dem Lehrbuch entschied das Match endgültig. Der sehr präsente Jannik Hohenberger eroberte einen Ball und spielte auf den rechten Flügel, wo Sarecevic seinen Gegenspieler abhängte und scharf nach innen gab. Youngster Yannick Kayma vollendete aus kurzer Distanz zum 3:1 (88.).

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