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Christoph Schlebach sah eine Nullnummer in Stadtlohn.

Fußball - Landesliga

VfB beendet in Roxel die Talfahrt

MÜNSTER/MARL - Dank eines starken Auftritts beim BSV Roxel nahm der VfB Hüls beim Tabellensechsten hoch verdient einen „Dreier“ mit. Damit bestätigten die Platzherren die Heimschwäche: Für den BSV war es die vierte Heimniederlage im achten Heimspiel.

Der VFB überraschte mit einer offensiven Aufstellung und ließ sich auch von einem frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Schon nach drei Minuten klingelte es: Nach einem Pass in die Tiefe kam Steffen Hunnewinkel an den Ball, der aus kurzer Distanz VfB-Torhüter Yasin Muslubas überwand. Die Gäste zeigten sich aber unbeeindruckt und mischten weiter mit. Mirko Grieß verpasste knapp eine Flanke von German Prudetskiy.

Die Platzherren erspielten sich in der ersten Halbzeit zwar ein Chancenplus, vergaben aber leichtsinnig die Chancen auf den zweiten Treffer. Kurz vor dem Wechsel jubelten dann die Gäste. Ein Zweikampfduell im Mittelfeld gewann der stark auftrumpfende Okan Solak. Er setzte den schnellen Patryk Beczkowski ein, der überraschend zum 1:1 abschloss.

Nach dem Wechsel rechnete alles mit einem Powerplay der Gastgeber. Aber es war der VfB Hüls, der die Impulse setzte. Vor allem über die Flügelzange Beczkowsky/Yeboah wurde der BSV immer wieder vor schwierige Aufgaben gestellt. In der 48. Minute hatte Vangjel Frasheri den Führungstreffer auf dem Fuß. Sein Abschluss war nicht präzise genug.

Vier Minuten später dann die VfB-Führung. Spielmacher Okan Solak gewann einen Zweikampf an der Außenlinie, drang in den Strafraum und erzielte mit einem Schlenzer das 1:2.

Der BSV war geschockt, der VfB setzte weiter die Impulse. Auf der rechten Seite (55.) zog David Yeboah dank seiner Schnelligkeit allen davon. Die Hereingabe auf den lauernden Grieß konnte die BSV-Defensive in der letzten Sekunde klären. In der 62. Minute dann setzte sich Grieß im Zweikampf durch, seine Hereingabe wurde mit der Hand abgewehrt – Elfmeter. Okan Solak übernahm die Verantwortung und hämmerte das Leder zum 1:3.

Sogar ein viertes Tor ist möglich

In der Folge hatte der VfB Hüls immer wieder Chancen auf einen vierten Treffer. In der 75. Minute brachte der starke Beczkowski den Ball vors Tor, Frasheri und Yeboah verpassten die Hereingabe.

VfB Hüls: Muslubas – Dämmer, Turgut, Solak, Beczkowsky (88. Hohenberger), Yeboah (90. Overhoff), Prudetsky, Grieß, Szalkai, Frasheri, Hagemeister

Die Platzherren hatten in der 82. Minute die Möglichkeit zur Ergebnisverbesserung: Yasin Muslubas, der tadellos hielt, rettete gegen Thomas Kroker. Nach einer fünfminütigen Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Christian Reffelmann (Werl) die Partie ab. Hülser Spieler und Fans durften mal wieder jubeln. Mit dem zweiten Auswärtssieg hat der VfB beweisen: Totgesagte leben länger.

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