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Christoph Schlebach sah eine Nullnummer in Stadtlohn.

Fußball - Landesliga 4

VfB Hüls kehrt mit 0:0 aus Stadtlohn heim

MARL/STADTLOHN - „Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig‘“ – so in etwa könnte die Überschrift über das 0:0 des VfB Hüls bei SuS Stadtlohn lauten. Mit einem Punkt kehrte der VfB vom Auswärtsspiel nach Hause – im Abstiegsduell wäre aber auch ein Dreier möglich gewesen.

Dass sowohl der SuS Stadtlohn als auch die Hülser Ladehemmungen vor dem gegnerischen Kasten haben, das sieht man beim Blick auf die Tabelle. 13 Toren der Heimmannschaft standen vor der Partie 17 des VfB gegenüber – es sind die beiden geizigsten Offensiven der Landesliga 3. Und da verwundert es auch nicht, dass in den 90 Minuten kein Tor fiel.

„Am Ende bist du selbst Schuld, wenn du die Dinger vorne nicht machst. Wir hätten einen richtigen Big Point sammeln können“, haderte der Hülser Coach Christoph Schlebach nach dem Abpfiff. Bereits in Halbzeit eins hatte der VfB unter anderem durch den sehr agilen Patryk Beczkowski die große Chance, in Führung zu gehen. Der Offensivmann scheiterte allerdings ebenso, wie die Gastgeber kurze Zeit später.

Für die Hülser rettete bei Stadtlohns bester Chance des Spiels sogar das Aluminium (30.). Im zweiten Durchgang blieben die Gäste das aktivere Team, ohne aber den SuS mit der letzten Konsequenz in Bedrängnis zu bringen.

In der 59. Minute umkurvte Beczkowski den herauseilenden SuS-Keeper Stefan Mester, der sich nur noch durch ein elfmeterwürdiges Foul helfen konnte. Zum Entsetzen des Hülser Anhangs schoss Mittelfeldspieler Okan Solak den fälligen Strafstoß allerdings über das Tor und verpasste damit die große Chance, den VfB Hüls in Führung zu bringen.

Beczkowski verpasst  die letzte große Chance

In der 70. Spielminute vergab dann Beczkowski nach einem Konter auch die letzte Großchance der Gäste. Kurz vor Schluss hatten die Hülser dann sogar noch einmal Glück, dass ein Stadtlohner Kopfball nach einem Eckball über den Kasten ging.

VfB Hüls: Muslubas – Dämmer, Beczkowski, Prudetsky, Grieß, Solak, Kapteina, Yeboah (78. Overhoff), Szalkai, Frasheri, Hohenberger

Mit dem Punktgewinn in Stadtlohn verpasste die Badeweiher-Elf zwar, sich weiter von SuS Stadtlohn und den Abstiegsrängen der Landesliga abzusetzen. Immerhin haben die Hülser Tabellenplatz 13 verteidigt. Zum letzten Spiel des Jahres empfängt der VfB am kommenden Wochenende noch den Tabellensiebten SV Herbern am Badeweiher, bevor es in die Winterpause geht.

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