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VfB-Stürmer Mirko Grieß startet am Sonntag in Nottuln in die Restsaison.

Fußball-Landesliga

Der VfB landet hart auf dem Boden der Tatsachen

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MARL. - Der VfB sehnte beim Heimspiel gegen GW Nottuln schon früh den Abpfiff herbei. Es war absolut nichts zu holen, die Hülser waren mit dem 0:6 (0:4) nach 90 lehrreichen Minuten sogar noch gut bedient.

Der VfB-Traum vom dritten Sieg im dritten Spiel schwand sehr schnell dahin. Nach sieben Minuten brachte Sebastian Hagemeister Nottulns Angreifer Oliver Leifken zu Fall, dessen Freistoß-Hereingabe nutzte Maximilian Wenning zur Gästeführung.

Und Nottuln blieb dran: Fabian Schöne wurde zunächst noch wegen vermeintlicher Abseitsposition zurückgepfiffen (8.), wenig später setzte er den Ball am langen Pfosten vorbei (13.).

Der VfB hatte große Probleme ins Spiel zu kommen, auch weil Nottuln ein starkes Gegenpressing spielte. Und weil auch Leistungsträger der bisherigen zwei Partien wie Okan Solak nicht in die Partie fanden, blieb es bei ganz wenigen Angriffe. Sven Hagemeister kam zum Kopfball (10.), Mirko Grieß drang von rechts in den gegnerischen Strafraum ein, hatte aber auch keinen Erfolg (14.).

Deutlich gefährlicher waren die Gäste. Fabian Schöne verpasste noch einmal knapp deren 2:0 (16.), VfB-Keeper Yasin Muslubas entschärfte einen Schuss von Christian Warnat (27.). Bei der folgenden Ecke war aber auch er chancenlos, Werning erzielte seinen zweiten Treffer (27.).

Brüder-Duell ist früh zu Ende

Dann bekam der VfB wenigstens ein bisschen Luft zum Durchatmen, mehr als ein Diagonalpass von Solak auf Grieß, den Torhüter Malte Wilmsen aber vorm VfB-Stürmer erreichte, kam aber nicht heraus (34.). Auf der anderen Seite entschied Schiri Tim-Simon Heidefeld (Bochum) nach einem Zweikampf zwischen Sebastian Hagemeister und Schöne auf Elfmeter. André Kreuz verwandelte zum 3:0 für Nottuln (39.).

Das Brüder-Duell mit VfB-Spieler Brian Kreuz endete kurz darauf, denn der Hülser Trainer Christoph Schlebach musste seinen Akteur mit muskulären Problemen auswechseln (39.). Christian Messing traf für die Gäste vor der Pause noch zum 4:0 (42.).

War die erste Hälfte schon bitter für den VfB, so wurde es nach Wiederbeginn nicht besser. Yasin Muslubas, Glück und ein Gegner, der zurückschaltete und Großchancen ausließ, sorgten dafür, dass „nur“ noch zwei Treffer fielen. Christian Warnat (48.) und Henning Klaus (56.) waren erfolgreich.

Nach der Partie sprach Christoph Schlebach von einer Vorführung seiner Mannschaft. „Ich habe meinen Spielern vor dem Spiel und nach dem Spiel gesagt, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir hundert Prozent geben“, sagte der Coach. Und davon konnte man nicht sprechen.

Nottuln hatte den VfB übrigens beobachtet und sich auf harte Gegenwehr eingestellt. „Wer mit sechs Punkten startet, hat Qualität“, sagte GW-Trainer Oliver Glaser. Am Sonntag beim VfL Senden kann der VfB wieder beweisen, was in ihm steckt.

Aufstellung VfB Hüls:

Muslubas – Seb. Hagemeister, Solak, Yeboah, Prudetskiy, Grieß (73. Overhoff), Sv. Hagemeister, Kapteina, B. Kreuz, (39. Szalkai), Turgut, Frasheri (46. Luppatsch)

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