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Diese Szene führte zum 1:0: Stadtlohns Milan Tendahl (r.) hält VfB-Spieler Tuncay Turgut fest. Den fälligen Freistoß verwandelte Okan Solak, wobei der Torhüter der Gäste ganz schlecht aussah.

Fußball-Landesliga

Mirko Grieß erlöst den VfB Hüls

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BADEWEIHER. - Nach einer starken erster Hälfte sieht die Schlebach-Elf gegen SuS Stadtlohn wie der sichere Sieger aus, muss am Ende aber doch noch um den Sieg zittern.

Aber am Ende zitterten die Hülser eben doch erfolgreich. Sie gerieten gegen eine sehr junge Mannschaft aus Stadtlohn nach einer 1:0-Pausenführung noch einmal ins Wanken, sie fielen aber nicht – und feierten am Ende einen 3:1-Heimsieg.

Die erste nennenswerte Torchance hatte für den VfB Marcel Dibowski, dessen Schuss nach einer von Stadtlohn zu kurz abgewehrten Ecke aber übers Tor ging (10.). Auf der anderen Seite setzte SuS-Kapitän Justus Jaegers das Leder am langen Pfosten vorbei (16.).

Bei der Hülser Führung half Stadtlohns Keeper Stefan Mester mit. Okan Solak lief zum Freistoß aus 20 Metern an und schoss in die Torwartecke.

Mester lief hin, dachte aber, der Ball würde das Tor verfehlen, und breitete die Arme aus. Aber Mester hatte sich verkalkuliert, die Kugel ging an den Innenpfosten und von da ins Netz (20.).

Sieben Minuten später hätte Stadtlohns Henning Mört fast ins eigene Tor getroffen. Nach Vorarbeit von Dibowski flankte Kevin Dämmer scharf von links und Mört bekam den Kopf noch an den Ball, der nur knapp an der langen Ecke vorbeisegelte.

Die erste Hälfte, die klar dem VfB gehörte, ging mit einer weiteren Chance der Hülser zu Ende. Eine Flanke von rechts fälschte Torhüter Mester noch ab, VfB-Torjäger Mirko Grieß schoss im Fallen über das Gehäuse (43.).

Nach der Pause hatte der Aufsteiger mächtig Glück. Schlussmann Yasin Muslubas war schon geschlagen, aber Verteidiger Brian Kreuz schoss den Ball an den Innenpfosten, von wo aus das Leder ins Feld zurücksprang (47.). Und auf der anderen Seite gelang Vangjel Frasheri nach Vorarbeit des schnellen David Yeboah das 2:0 (53.) und damit die Vorentscheidung – so dachte man zumindest.

Aber Stadtlohn legte zu, während die Kräfte beim VfB schwanden. Besonders nach einem fragwürdigen Foulelfmeter zugunsten Stadtlohns, den Niclas Dormayer zum 2:1 verwandelte (83.), wurde es hitzig.

SuS-Spieler Hendrik Deitert sah wegen Meckerns die Rote Karte (88.), aber Muslubas musste auch gegen einen Gegner in Unterzahl noch einmal sein ganzes Können aufbieten, als er einen Schuss von Mario Thentie parierte (89.).

Mirko Grieß erlöste seine Mannschaft mit dem 3:1, nachdem er den aus seinem Tor geeilten Mester überspielte und den Ball bedrängt zum 3:1 über die Linie grätschte (90.+2).

VfB-Trainer Christoph Schlebach sprach hinterher zurecht von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft. Auch wenn ein abgezockterer Gegner seine Chancen in der zweiten Hälfte wohl besser genutzt hätte als Stadtlohn.

Aufstellung VfB Hüls:

Muslubas – Dämmer, Seb. Hagemeister, Solak (88. Szalkai), Dibowski (81. Luppatsch), Yeboah (63. Sv. Hagemeister), Prudetsky, Grieß, Kreuz, Turgut, Frasheri

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