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Demircan Özcan (l.) und Germania Lenkerbeck sorgten fußballerisch in dieser Saison schon für Höhepunkte – wie es in Obersinsen weitergeht, ist aber noch unklar.

Fußball

Schwierige Situation für Germania Lenkerbeck

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MARL - Dem B-Kreisligisten droht ein personeller Aderlass im Winter. Jetzt liegen mehrere Alternativen auf dem Tisch, wie es weitergehen könnte.

Es steht nicht gut um die erste Mannschaft der DJK Germania Lenkerbeck. Wie bereits berichtet, steht das Team von Spielertrainer Tim Weber vor dem Zerfall. Es liegen mehrere Möglichkeiten auf dem Tisch, wie es an der Bezirkssportanlage in Obersinsen weitergehen könnte. Zuvor müssen die Verantwortlichen aber noch eine Bestandsaufnahme machen, dann wollen sie Entscheidungen treffen.

Zum Hintergrund: Als am vergangenen Sonntag die Gäste vom FC Erkenschwick II mangels Spielermasse nicht zum Meisterschaftsspiel in der Kreisliga B3 gegen Lenkerbeck antraten, brachte das drei kampflose Punkte auf das Konto der Germanen, die zurzeit Platz fünf belegen.

Mehrere DJK-Spieler sollen dann Kontakt zum Sickingmühler SV und dem SC Marl-Hamm aufgenommen haben. Lenkerbecks Pressesprecher Michael Eigenauer bestätigt: „Rund zehn Spieler aus dem 20er-Kader unserer ersten Mannschaft tragen sich mit Abwanderungsgedanken.“

Das wäre natürlich ein schwerer Schlag ins Personalkontor. Bei einigen dieser Spieler handelt es sich um Akteure, die vor drei Jahren, als die Lenkerbecker ein neues Team aufbauen mussten, von der zweiten Mannschaft der Hammer Löwen an die Bezirkssportanlage Obersinsen gekommen waren. Aber auch andere Spieler wollten weg, so Eigenauer.

Nun gelte es zunächst festzustellen, wie viele Spieler aus dem Kader den Verein verlassen und – wichtiger noch – wie viele bleiben. Denkbar seien zurzeit drei Alternativen, sagt Michael Eigenauer:

• Die DJK Germania legt die erste und zweite Mannschaft zusammen. Die Kreisliga-C-Vertretung startet heute in der Halle beim „Bürgermeister-Cup“, hat am Sonntag noch ein Nachholspiel gegen DTSG Herten II zu bestreiten.

• Die zweite Mannschaft, in der Kreisliga C3 aktuell auf Tabellenplatz elf angesiedelt, wird zur ersten gemacht und spielt künftig in der Kreisliga B.

• Mit 30 Punkten aus 16 Spielen wird die DJK Germania selbst bei katastrophalen weiteren Ergebnissen nicht aus der Kreisliga B absteigen. Sollte die Spielermasse irgendwie ausreichen, könnte die Saison also bedenkenlos durchgezogen werden.

Am Donnerstagabend wollten sich die Lenkerbecker Verantwortlichen treffen und sich beraten.

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