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Dreifacher Torschütze: Andre Töppler (r.) war von der Halterner Abwehr nicht zu halten. Hier erzielt der Angreifer das 3:0 für den TSV Marl-Hüls.

Fußball

TSV siegt bei TuS Haltern II - Dienstag gegen SV Schermbeck

MARL/HALTERN - Der TSV Marl-Hüls hat am Sonntag beim TuS Haltern II im Test einen Kantersieg gefeiert. Das Westfalenliga-Kellerkind zeigte dem Bezirksligisten seine Grenzen auf und gewann das Testspiel auf dem Kunstrasen der Stausee-Kampfbahn mit 6:0 (5:0).

Trainer Oliver Ridder freute sich nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Dieter Kroll über das selbstbewusste Auftreten seiner Mannen, die sich exakt an die taktischen Vorgaben gehalten hatten und in den ersten 45 Minuten haushoch überlegen waren. „Das ist ganz stark gewesen“, lobte der Coach. Bereits nach einer halben Stunde war das Match entschieden. Herausragend dabei Andre Töppler, der als Kapitän mit gutem Beispiel voranging und ein feines Füßchen bewies. Beim 1:0 hob er den Ball locker über Halterns Keeper Backmann-Stockhofe (10.). Das 2:0 markierte Andreas Ovelhey nach einer missglückten Ecke des Spielführers. Während die Abwehr der Hausherren schlief, schaltete der Hülser Abwehrmann blitzschnell (16.). Dann war wieder Töppler selbst an der Reihe, als er nach einem abgeblockten Schuss von Luca Robert gedankenschnell reagierte (22.). Nur zwei Minuten später zielte Robert nach einem Zuspiel von Moritz Isensee aus der Distanz präzise und erhöhte auf 4:0. Aus dem Lehrbuch fiel dann das 5:0, das durch eine Balleroberung von Philip Breilmann eingeleitet wurde. Dann spielte Isensee auf dem linken Flügel direkt weiter zu Töppler, der vor dem TuS-Schlussmann am Ball war und anschließend keine Mühe mehr hatte (28.). Zur Pause blieb der dreifache Torschütze dann nach einem harten Foul und mit Knieproblemen in der Kabine. Coach Oliver Ridder brachte mit Tim Theemann seinen einzigen Auswechselspieler. Der „Neue“ besorgte zwölf Minuten vor dem Abpfiff den 6:0-Endstand. Trainer Ridder weiß den Erfolg einzuordnen Zu dem Zeitpunkt hatte der Gast nur noch zehn Leute auf dem Platz, weil der starke Nachwuchsmann Julian Treiber kurz zuvor angeschlagen vom Feld gegangen war. „Das ist nur die Vorbereitung. Auch wenn wir uns heute das Spielglück erarbeitet haben, wissen wir, wie dieser Erfolg einzuordnen ist. Die Höhe des Sieges wird nicht überbewertet. Schon am Dienstagabend gegen den SV Schermbeck kann es ganz anders laufen“, bilanzierte Trainer Ridder. Die Partie soll um 19.30 Uhr am Loekamp angepfiffen werden.

TSV Marl-Hüls: Martens – Weid, Ovelhey, Dörenberg, Robert – Thomaszik, Treiber – Fabisiak, Breilmann, Isensee – Töppler (46. Theemann)

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