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Marvin Piechottka (r.) unfd der TuS 05 Sinsen sind gegen Horst-Emscher gefordert.

Fußball

Sinsen empfängt den Favoritenschreck

MARL - Das Programm könnte nicht unterschiedlicher sein. In einer Woche ist Top-Favorit Meinerzhagen zum Spitzenspiel beim TuS 05 zu Gast. An diesem Samstag erwartet Sinsen um 15 Uhr den SV Horst-Emscher.

Trainer Toni Kotziampassis steht vor dem Nachholspiel gegen Aufsteiger SV Horst-Emscher 08 (die Partie wurde am 16. Dezember abgesagt) unter Hochspannung.

Das Top-Spiel in einer Woche? „Wichtig, ist dass wir auf diesen Samstag schauen und unsere Hausaufgaben erledigen“, fordert der 45-Jährige vehement.

Für den TuS 05 ist es ein Bonus-Spiel: Mit einem „Dreier“ kann Sinsen den Druck auf Verfolger RSV Meinerzhagen erhöhen und seinen Vorsprung auf acht Punkte ausbauen. Statt nach vorn schaut Trainer Kotziampassis aber lieber zurück.

Auf das 0:0 bei YEG Hassel am vergangenen Sonntag: „Das war für mich eindeutig ein Punktgewinn. Ein ganz wichtiger sogar. Aber unsere Leistung dort war nicht gut. Ich erwarte, dass die Jungs eine Reaktion auf das Spiel zeigen.“

In der Konsequenz denkt Kotziampassis darüber nach, seine Elf zu verändern. Und da erhofft sich der Sinsener Trainer „mehr Engagement und eine klarere Spielweise“, wie er sagt. „Die guten Leistungen der Hinrunde zählen nicht mehr. Entscheidend ist, was jetzt ist.“

Eine Veränderung wird es mit Sicherheit geben: Abwehrchef Timo Koscholleck hat sich in Hassel eine Blessur am Knie zugezogen. Er soll erst wieder richtig fit werden. Ersatz steht bereit: Winter-Neuzugang Jakob Helfer soll für Koscholleck hinten den Laden zusammen- und vor allem dichthalten.

Der TuS 05 braucht die drei Punkte im Kampf um den Aufstieg. Anders die Ausgangslage für den SV Horst-Emscher. Den Aufsteiger trennt nur das bessere Torverhältnis von einem direkten Abstiegsplatz.

„Es gibt keinen Grund, Horst-Emscher zu unterschätzen. Schau dir die Ergebnisse an“, sagt Toni Kotziampassis. „Die sind auswärts eine Art Favoritenschreck.“ 1:1 beim Tabellenzweiten Meinerzhagen, 2:2 beim Dritten Finnentrop/Bamenohl, ein 3:1-Erfolg in Wiemelhausen – das sind ungewöhnliche Resultate für ein Kellerkind. Sinsens Trainer: „Ich sage voraus: Das wird ein schweres Spiel für uns als Mannschaft. Wir müssen Vollgas geben.“

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