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Nur ein kurzes Gastspiel in Sinsen: Nusret Miyanyedi verabschiedet sich zum FC Kray.

Fußball

Ganz vorn fehlt plötzlich einer: TuS 05 Sinsen muss sich auf Stürmersuche machen

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  • Kevin Korte
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Durch den Abgang von Nusret Miyanyedi zum FC Kray entsteht in der Offensive des TuS 05 Sinsen eine offene Planstelle. Ob und wie der Klub reagiert, ist noch offen.

  • Nusret Miyanyedi verlässt den TuS 05 Sinsen
  • Offensivspieler wechselt zum FC Kray
  • Trotz Engpass im Angriff: Trainer Schrank sieht den Klub auf Kurs

Nusret Miyanyedi (20) verlässt den TuS 05 Sinsen und wechselt zur kommenden Saison aus der Westfalenliga 2 zum Niederrhein-Oberligisten FC Kray nach Essen. Der TuS 05 hätte den offensiven Mittelfeldspieler gern gehalten. „Nusret hat mir gesagt, dass er gern in der Oberliga spielen will“, sagt Trainer Michael Schrank. „Ich glaube zwar, dass der Schritt etwas früh kommt. Ein weiteres Jahr in der Westfalenliga hätte ihm sicher gutgetan. Aber ich kann es ihm nicht verdenken, dass er seine Chance nutzen will.“

Miyanyedi, der im vergangenen Sommer aus der U19 des KFC Uerdingen nach Sinsen wechselte, war erst seit November für den TuS 05 spielberechtigt und erkämpfte sich auf Anhieb einen Platz im Team. Acht Mal lief der Gladbecker für Sinsen auf, erzielte dabei vier Treffer. Dass er gern höherklassig spielen will, daraus hat Miyanyedi nie einen Hehl gemacht.

In der Offensive ist eine Planstelle unbesetzt

„Wir verlieren einen netten Typen und einen guten Spieler“, sagt Schrank, der den TuS 05 trotz des Verlusts auf Kurs sieht. „Unser Kader umfasst jetzt 17, 18 Spieler. Ich sehe uns da ganz gut aufgestellt, um in der Liga mitzuhalten. Aber klar, vorn fehlt jetzt einer. Da sind wir etwas dünn besetzt.“

Frei wird beim TuS 05 offenbar auch eine Planstelle auf der linken Außenbahn. Maurizio Fenu, 2016 aus der U19 der Spvgg. Erkenschwick nach Sinsen gekommen, hat dem Verein mitgeteilt, dass er den Verein verlassen will. Der 22-jährige Student soll vor einem Wechsel zum Westfalenliga-Konkurrenten Concordia Wiemelhausen stehen.

Ob und in welcher Qualität der TuS 05 Ersatz verpflichtet, hängt auch davon ab, wie der Klub über die Corona-Krise kommt. „Im Moment ist es schwierig, Spieler irgendwelche Versprechungen zu machen. Aber das Problem haben zurzeit viele Vereine.“ Großen Druck verspürt Michael Schrank noch nicht. Wer weiß schließlich schon, wann es in der Westfalenliga tatsächlich wieder losgeht mit einer neuen Spielzeit. „Im September oder Oktober. Vielleicht“, sagt der Trainer.

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