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Duell auf der Außenbahn: Der Hülser Luca Robert (l.) beschäftigt Michael Zoladz, der in der Winterpause vom TuS 05 Sinsen zum SSV Buer gewechselt ist.

Fußball

TSV spielt nach vorn - Niederlagen für Erkenschwick und Sinsen

MARL/OER-ERKENSCHWICK - Aus dem heimischen Westfalenliga-Trio siegte in den Testspielen des Wochenendes nur der TSV Marl-Hüls. Sinsen hielt in Homberg mit, verlor aber wie die Spvgg. Erkenschwick in Hamm. Und die sogar sehr deutlich.

Hatte sich Erkenschwicks Trainer Ahmet Inal das Wiedersehen mit seinem Kumpel René Lewejohann nicht vorgestellt: Die Schwarz-Roten unterlagen bei der Hammer SpVg. mit 2:6. Zwar sei das Ergebnis zu hoch ausgefallen, dennoch taugte das Spiel kaum, um Optimismus zu verbreiten: „Wir haben’s in der Rückwärtsbewegung einfach nicht gut gemacht, wir sind Hamm ins offene Messer gelaufen“, so Inal. Bernhard Gllogjani brachte die Gäste zwar mit 1:0 in Führung (18.), der Offensivkraft des Oberligisten aber hatten die Gäste wenig gegen zu setzen. Inal hatte seinem Team eine offensive Ausrichtung verordnet, und daran hielt der Trainer auch fest, als seine Mannschaft klar in Rückstand geriet. „Es ist keine Frage der Ausrichtung“, so der 35 Jahre alte Ex-Profi, „auch wenn man offensiv spielt, darf man sich nicht so überrennen lassen.“ Hamm habe leichtes Spiel gehabt, um zu Toren zu kommen, von der allgemeinen Verunsicherung ließen sich sogar die beiden Torleute Philipp Kunz und Philipp Amft anstecken, die bei zwei Gegentoren nicht gut aussahen. Ergebniskosmetik gelang in der 81. Minute Dennis Konarski, der nach einem Eckstoß zum zwischenzeitlichen 2:5 traf. Sinsen: Guter Test, aber naive Fehler Der TuS 05 Sinsen verlor sein Testspiel beim VfB Homberg, souveräner Tabellenführer der Oberliga Niederrhein, „nur“ 0:1. Zwar ärgerte Trainer Toni Kotziampassis das Resultat ein wenig, unter dem Strich sah der Übungsleiter aber einen guten Auftritt seiner Mannen: „Homberg ist ein richtig spielstarker Gegner, wir haben einen ordentliche Ball gespielt und waren teilweise auf Augenhöhe.“ Einziges Manko sei die Chancenverwertung gewesen, hier sei sein Team nicht konsequent genug gewesen. Der Gegentreffer in der 37. Minute resultierte aus einem Foulelfmeter: Luciano Sabellek hatte am Ende einer langen Fehlerkette als letzte Instanz seinen Gegenspieler zu Fall gebracht. „Das war aber nicht sein Ding alleine, da waren vorher noch ganz andere Fehler“, so Toni Kotziampassis, der weiß: „Gegen einen Gegner wie Homberg darf man solche ein, zwei naiven Fehler, wie sie uns unterlaufen sind, nicht machen.“ Insgesamt sei es aber ein guter Test gewesen, findet der Trainer: „Das war das bislang beste Testspiel von uns.“ TSV und Buer spielen munter nach vorne Der TSV Marl-Hüls feierte zugleich den dritten Sieg im dritten Testspiel: Gegen Landesligist SSV Buer setzte sich die Mannschaft von Oliver Ridder 2:1 (1:0) durch. „Ein wildes Spiel, in dem wir die größeren Möglichkeiten haben. Die Deckungsreihen hatten auf beiden Seiten nicht ihren besten Tag“, kommentierte der TSV-Trainer. Dafür freute sich der Coach über die Art und Weise, wie seine Elf sich nach vorne kombinierte und damit eine ganze Reihe guter Chancen erarbeitete. Nach dem frühen 1:0 durch Andre Töppler (14.) hatte Nils Fabisiak drei Mal die Chance auf 2:0 zu erhöhen (30., 35., 44.). TSV-Keeper Nils Martens parierte stark gegen Mike Rogowski (30.). Im zweiten Durchgang des teilweisen nickeligen Tests spielte SSV-Schlussmann Kevin van Holt eine Hauptrolle. Der Torwart vereitelte zunächst Möglichkeiten von Moritz Isensee (50., 52.). Machtlos war er, als Philip Breilmann flankte und Töppler aus kurzer Distanz zur Stelle war (62.). Teufelskerl van Holt verhinderte gegen Töppler (64.) und den eingewechselten Bastian Kniza (66.) das 3:0, ehe wieder Buer an der Reihe war. Nach einem Fehler von Jonas Weid marschierte Rogowski allein aufs Hülser Tor zu, scheiterte aber an Martens (67.). Der Angreifer kam 120 Sekunden später zu seinem Tor, als er per Kopf zum 1:2 erfolgreich war (69.). Beide Mannschaften hatten in der Schlussphase ihre Chance. Martens lenkte dabei einen Heber von Ramadan Ibrahim artistisch an die Latte (85.). „Es ist zu sehen, dass wir uns aufgrund der hohen Trainingsintensität in einem Loch befinden“, resümierte Oliver Ridder.

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