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VfB-Stürmer Mirko Grieß (r.) ist hier schon an Horsthausens Torhüter vorbei, legt sich die Kugel aber zu weit vor. Es gibt nur Abstoß.

Fußball

VfB überzeugt diesmal über die volle Distanz

MARL - Auch im Test gegen die SpVgg Horsthausen konnte der VfB Hüls nicht gewinnen. Alles beim Alten also nach dem 2:3? Nicht ganz.

Zwar verlor der Landesligist vom Badeweiher damit auch die fünfte Partie der Vorbereitung auf die Restrunde. Eines aber unterschied dieses Spiel dann doch von den bisherigen: Während der VfB bislang zumeist ganz unterschiedliche Halbzeiten abgeliefert hatte, hielt sich der Leistungsabfall nach der Pause diesmal in deutlichen Grenzen.

Das war allerdings wie bisher: Die Hülser spielten an sich eine gute erste Hälfte. Wieder einmal belohnten sie sich dafür nicht und gingen mit einem 0:1-Rückstand in die Pause.

Dabei hatte es zuvor einige gute Situationen für die Gastgeber gegeben. Nach einem energischen Antritt von Kevin Englich über die rechte Seite verzog David Yeboah in der Mitte (7.). Nach einer Kombination über Englich und Kevin Dämmer erreichte Horsthausens Torhüter Kevin Hug den Ball vor Vangjel Frasheri (9.). Ein Schussversuch Englichs wurde von der gegnerischen Abwehr noch geblockt (14.). Und nach einem Konter, bei dem sechs, sieben VfB-Spieler mitmachten, ging ein Kopfball von Mirko Grieß neben das Tor (22.). Grieß war einmal nach feinem Zuspiel von Dämmer auch schon an Hug vorbei, legte sich das Leder aber zu weit vor, sodass es ins Toraus rollte (26.). Yeboah zögerte im gegnerischen Strafraum zu lange mit dem Abschluss (31).

Auch die Gäste besaßen Chancen, aber Marc Werner vergab die beste davon (29.). Zur Führung gelangten die Herner über eine Standardsituation: Ein Freistoß segelte in den VfB-Strafraum, wurde noch einmal quer gespielt, und am langen Pfosten staubte Kapitän Marcel Schönherr ab (34.).

Kurz nach dem Seitenwechsel gewann Horsthausens Andre Bedersdorfer ein Laufduell mit Linus Wolt und schob zum 2:0 für die Gäste ein (49.). Aber die Hülser steckten diesmal nicht auf. Beim Anschlusstreffer halfen die Gäste in Person von Andreas Schmidt mit, der den Ball ins eigene Netz beförderte (55.), aber der VfB blieb bissig und spielte nach vorne. Zwar unterlief Torhüter und Kapitän Yasin Muslubas im ersten Spiel über 90 Minuten nach längerer Verletzungspause ein Fehler, als ihm der Ball nach einer Ecke durch die Finger rutschte und Bedersdorfer auf 3:1 für Horsthausen erhöhte (60.), aber dann machten die Hülser noch einmal Druck. Zunächst parierte Hug einen Kopfball von Englich (65.), war kurz vor Schluss gegen Grieß aber machtlos (85.).

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