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Belebendes Element: U19-Spieler Moritz Isensee (l.) gelang ein gutes Debüt für das Westfalenliga-Team des TSV Marl-Hüls.

Fußball - Vorbereitung

TSV tankt beim 2:1 Selbstvertrauen

MARL - Der TSV Marl-Hüls lebt: Nach dem vierten Platz bei den Hallen-Stadtmeisterschaften am Freitagabend sandte der Fußball-Westfalenligist am Sonntag ein weiteres sportliches Lebenszeichen. Im ersten Freilufttest gelang der von Oliver Ridder trainierten Mannschaft ein 2:1-Sieg beim SC Hassel.

„Die ersten 60 Minuten waren sehr gut anzuschauen. Danach hat man gesehen, dass wir kräftemäßig in den roten Bereich gekommen sind. Die wesentliche Ziele haben wir erreicht: Wir wollten uns auf Ballbesitzfußball, das Aufbauspiel und die Kommunikation konzentrieren“, resümierte der Trainer.

Wichtig fand Ridder, dass sein blutjunges Team – ab sofort gehören die A-Junioren Julian Treiber und Moritz Isensee fest zum Kader – gegen den ambitionierten Bezirksligisten fast gar nichts zugelassen hatte.

Besonders im ersten Durchgang war der Ball auf dem schnellen Kunstrasen am Lüttinghof gut durch die Reihen gelaufen. Die Gäste führten zur Pause durch einen Treffer von Rechtsverteidiger Jonas Weid mit 1:0 (16.).

Chancen, die Führung auszubauen, wurden nicht konsequent genutzt. „Wir spielen zu oft vertikal in die Spitze“, monierte der Trainer in der Halbzeitansprache. Wie es besser geht, zeigte Philip Breilmann in der 61. Minute. Sein mustergültiges Zuspiel nahm der eingewechselte Lorenz Niedrig auf. Im Abschluss tunnelte er Hassels Schlussmann zum 2:0.

In der Folgezeit ging der Rhythmus beim TSV auch wegen der zahlreichen Wechsel verloren. Die Gastgeber verkürzten nach einer Ecke durch Pascal Meinberg auf 1:2 (74.). Fünf Minuten später parierte Nils Martens stark gegen den Ex-Hülser Marco Lukas. Kurz vor dem Abpfiff scheiterte Niedrig nach Pass von Luca Robert, als er versuchte, den Torhüter zu umspielen.

„Auch wenn wir nur gegen einen Bezirksligisten gewonnen haben, tut dieser Sieg unserem Selbstvertrauen gut“, betonte Oliver Ridder.

TSV Marl-Hüls: Martens – Weid, Ovelhey, Treiber, Robert – Thomaszik, Breilmann – Isensee, Kniza, Bamba – Töppler – Einwechselspieler (alle eingesetzt): Theemann, Fabisiak, Eleh Ebbert, Niedrig, Dörenberg.

Der Coach ruft seine Mannen in den nächsten Wochen täglich zum Training. Neben den anstrengenden Übungseinheiten – zum Beispiel im Sand der Soccerhalle Henrichenburg – muss auch ein neuer Kapitän bestimmt werden. Am Sonntag am Lüttinghof führte Marvin Thomaszik den TSV aufs Feld.

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