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Tim Weber ist der Nachfolger von Maximilian Marx – und damit hat wieder ein Spielertrainer das Sagen beim B-Kreisligisten DJK Germania Lenkerbeck.

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Tim Weber will bei der DJK Germania ankommen

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MARL - Der Nachfolger von Maximilian Marx als Spielertrainer der DJK Germania Lenkerbeck formuliert als Ziel einen der ersten drei Plätze.

Unter Spielertrainer Maximilian Marx hatte die DJK Germania Lenkerbeck den Klassenerhalt in der Kreisliga A vergangene Saison verpasst, unter Spielertrainer Tim Weber mischt die DJK in der Tabelle der Kreisliga B3 als aktueller Zweiter wieder ganz oben mit.

Marx war eine zentrale Figur im Offensivspiel der Lenkerbecker, Weber ist das nun in der Defensive. „Ich habe auch mal als Sechser oder Achter gespielt, aber man wird ja nicht jünger“, sagt der 34-Jährige mit einem Lachen. Zudem hat die Germania gerade in der Innenverteidigung nicht so richtig große Auswahl.

Überhaupt war der Start für Weber in Lenkerbeck – den Kontakt hatte der ehemalige DJK-Coach und heutige Trainer der A-Junioren des VfB Hüls, Ingo Krämer, hergestellt – nicht so ganz einfach. „Wir hatten kurz vor Ablauf der Wechselfrist noch fünf, sechs Abgänge, das tat weh“, sagt Weber. Mit 17, 18 Feldspielern plus Ahmad Khodr als einzigem Torhüter im Kader kann der Spielertrainer zurzeit planen – das ist natürlich eine dünne Personaldecke. „Wir wollen uns im Winter verstärken“, sagt Weber.

Angesichts der mangelnden Masse ist es umso bemerkenswerter, dass die DJK Germania richtig gut in Schuss ist. Am Sonntag gab Webers Team beim 3:3 beim SSC Recklinghausen erstmals Punkte ab. Auch wegen einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung, aber, so Weber, „nicht ganz unverdient“. Sicher sei seine Mannschaft in der Offensive mit Ufuk Acar oder Danny Pritchard stark besetzt, aber hinten sei das nicht ganz so, sagt Weber. Das habe eben auch das Recklinghausen-Spiel gezeigt.

Als Ziel sieht Weber mit seiner neuen Mannschaft einen der ersten drei Plätze. „Das ist unser Anspruch“, sagt er. In den vergangenen Jahren hat Weber recht viele Stationen gehabt, nachdem er bis zum 30. Lebensjahr nur für die Spvgg. 95/08 und Borussia Ahsen aktiv gewesen war.

Er war bei SW Meckinghoven, wechselte zum damaligen Bezirksligisten DJK Eintracht Datteln. Nach dem Abstieg zog es ihn zu Brukteria Rorup, von dort aus zur SG Coesfeld. „Für mich ist es wichtig, mal wieder bei einem Verein anzukommen, ich will langfristige Ziele verfolgen“, so Weber, der in seiner achten Saison als Spielertrainer arbeitet. Womöglich erreicht er diese Ziele ja mit der DJK Germania.

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