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Wieder Gefahr in Verzug: Johannes Engel passt quer auf Patrick Goecke, der nach diesem mustergültigen Zuspiel die Sinsener Führung erzielt.

Fußball - Westfalenliga

Engel ebnet Sinsen den Weg zum Sieg

MARL - Der TuS 05 Sinsen patzte diesmal nicht gegen den Tabellenletzten wie vor vier Wochen: Am Sonntag überrannte der Marler Westfalenligist den BSV Schüren quasi und landete mit 4:0 Toren einen Kantersieg auf dem eigenen Kunstrasenplatz.

Die Entscheidung in dieser flotten Begegnung fiel zu Beginn des zweiten Durchgangs, als dem TuS innerhalb von acht Minuten drei Treffer gelangen. Bis dahin hatten die Schwarz-Weißen mit 1:0 geführt.

Herausragender Spieler an diesem sonnigen Nachmittag wurde Johannes Engel, dem zwar selbst kein Treffer gelang, der aber an allen Toren entscheidend beteiligt war. Engel zeigte eine überragende läuferische Leistung, war auf den linken Flügel weder von Schürens Niklas Scherff noch später von Michael Hines zu halten und brachte durch seine Läufe Schürens Viererkette immer wieder in arge Nöte.

Aber eigentlich hatte Co-Trainer Andreas Köhler eine andere Aufgabe für Engel vorgesehen: Er sollte die Ersatzbank verstärken. Weil sich indes Dominik Grams unmittelbar vor dem Spiel verletzte, rückte Engel in die Partie, dafür verteidigte wieder einmal David Sdzuy links hinten. Was wäre gewesen, wenn Grams hätte spielen können?

Die Heimelf begann konzentriert. Auch dank Marco Kampmann hatte der TuS im offensiven Mittelfeld von Beginn an ein Übergewicht. Er harmonierte erfreulich selbstbewusst mit Dennis Adamczok und eben Johannes Engel.

Dem TuS boten sich erste gute Gelegenheiten. Die beste hatte Olcay Yilmaz, dessen Schuss nach wenigen Sekunden abgeblockt werden konnte. Auch die Gäste griffen mutig an und hatten nach 16 Spielminuten ihre erste Chance durch einen Freistoß, den Tugay Tekin verschuldet hatte. Aber Sven Jürgens fischte sich den von Dos Santos Simoes getretenen Ball.

Praktisch im Gegenzug gelang dem TuS 05 das 1:0: Schüren leistete sich in der Abwehr einen Ballverlust, Kampmann und Engel erspähten die Gelegenheit, um den vor dem Tor lauernden Goecke zu bedienen, der leicht und locker zu seinem achten Saisontreffer einschieben konnte (18.).

Sinsen bestimmte weiterhin den Rhythmus der Partie und hatte immer wieder über ihre starken Flügelspieler die Vorteile. Einmal bot sich erneut Yilmaz eine gute Torchance, aber auch Jürgens musste einen gefährlichen Vorstoß von Santiliano Braja mit letztem Einsatz entschärfen.

Der zweite Durchgang brachte den TuS dann innerhalb weniger Minuten auf die Siegerstraße. Alle Treffer wurden bestens über den linken Flügel vorbereitet: Yilmaz (48. und 56.) sowie Goecke brauchten dabei nur ihre Füße hinzuhalten.

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