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In der Halle der Willy-Brand-Gesamtschule findet vorerst kein Sport statt. Die Anlage wird die nächsten Monate vollständig saniert.

Hallenbelegung im Sommer

Vereine müssen zusammenrücken

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MARL. - Die Hallenbelegung in den Ferien war in den letzten Jahren immer ein Zankapfel zwischen Vereinen und Verwaltung.

Viele Mannschaften, die sich im Meisterschaftsbetrieb befanden oder sich darauf vorbereiteten, fühlten sich nicht ausreichend berücksichtigt, ärgerten sich über lange Schließungszeiten. Das soll sich jetzt ändern. „Die Verwaltung hat gemeinsam mit den Vereinen und dem Stadtsportverband für die Sommerferien ein Konzept auf die Beine gestellt, in dem alle Wünsche so gut es ging berücksichtigt werden“, so Stadtsprecher Daniel Rustemeyer. Alle Vereine hätten den Plänen zugestimmt.

Rustemeyer räumt aber auch ein, dass Kooperationsbereitschaft gefragt sei. Um weiter trainieren zu können, müssen sie in etlichen Fällen auch Umzüge in andere Hallen in Kauf nehmen.

Die Verwaltung hat seit dem Frühjahr an diesem Konzept gearbeitet. Fest steht nun, dass insgesamt 14 Marler Hallen – von insgesamt 28 – in den Sommerferien geöffnet bleiben.

Zwölf sind unter der Woche dem reinen Trainingsbetrieb vorbehalten, eine – die kleine Halle der ehemaligen Wilhelm-Raabe-Schule am Merkelheider Weg – öffnet zusätzlich am Wochenende. Der Hallentrakt der Hauptschule in Hamm kann zusätzlich genutzt werden – allerdings nur zum Duschen.

Darüber hinaus hat die Verwaltung weitere Hallenkapazitäten für die Vereine freigeschaufelt. Das Loekamp-Gymnasium könnte wochentags bis 19 Uhr genutzt werden. Auch an der Martin-Luther-King-Schule sind noch Termine frei. „Die Vereine haben aber noch keinen Bedarf angemeldet“, so Daniel Rustemeyer.

Der Ferien-Trainingsbetrieb sieht vor, dass in den Hallen Sport-Schwerpunkte gesetzt werden. So teilen sich Trampolinspringer, Kampfsportler, Badmintonspieler, Turner und Rollkunstläufer die Martin-Luther-King-Schule. Die August-Döhr-Halle bleibt in erster Linie dem Volleyball und Badminton vorbehalten. Im Loekamp-Gymnasium wird Handball gespielt.

Klar ist: „Alle müssen ein bisschen zusammenrücken“, so Rustemeyer. Aber dazu hätten sich alle Beteiligten bereit erklärt. „Das Ganze basiert auf einem breiten Konsens“, stellt er klar.

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