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Da läuft es noch rund beim VfL Hüls: Jan Philip Kluck, achtfacher Torschütze im Kreisliga-Duell gegen den TuS Ickern, steigt zum Wurf hoch.

Handball

VfL Hüls: Plötzlich von der Rolle

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Marl - Was ist in der Halbzeit nur passiert? Nach den besten 30 Minuten der Saison verliert der VfL Hüls komplett den Faden – und anschließend auch das Heimspiel gegen den TuS Ickern mit 22:27 (16:13).

Trainer Eberhard Metz analysierte: „Vor dem Seitenwechsel hat die Mannschaft sich ideal an den Matchplan gehalten. Da war alles dabei, was wir uns vorgenommen hatten, vor allem das nötige Tempo.“ Nach der Pause aber sah der Coach eine „unterirdische Leistung“. Den Hausherren gelangen nur noch mickrige sechs Tore. „Damit kann man nicht gewinnen. Dabei wäre das heute absolut möglich gewesen“, ärgerte sich Metz. Dass sein Team die Linie verloren hatte, führte der Hülser Übungsleiter auf unterschiedliche Faktoren zurück. „Wir haben zu viele Chancen ausgelassen und uns von der einen oder anderen kuriosen Schiedsrichter-Entscheidung aus dem Konzept bringen lassen und zu viel diskutiert. Da kommt dann eins zum anderen.“ Die mangelnde Disziplin im zweiten Spielabschnitt stieß dem Coach mächtig auf: „Ich dachte eigentlich, dass wir das überwunden hätten. Das ist ein Rückfall in alte Zeiten gewesen.“ Da das kommende Wochenende spielfrei ist, hat Eberhard Metz jetzt 14 Tage Zeit, „unsere Ziele neu zu justieren“. VfL-Damen feiern den fünften Erfolg ins Serie Dagegen haben die Handballerinnen des VfL Hüls ihre erfolgreiche Serie fortgesetzt. Am Sonntag besiegte die Mannschaft von Christoph Höhnisch den VfL Bochum in eigener Halle mit 23:21 (12:10). Die Freude über den fünften Sieg nacheinander hielt sich am Loekamp allerdings in Grenzen: In der Anfangsphase der Begegnung hatte sich Kira Rathmann schwer am Knie verletzt. Ihr Trainer befürchtet, dass es die wichtige Mittelspielerin schwer erwischt hat. „Wir haben uns vorgenommen, für Kira zu kämpfen und zu gewinnen“, erklärte der Trainer, der von der taktischen Disziplin seiner Spielerinnen begeistert war. In der Abwehr praktizierte der VfL eine 5:1-Deckung aus dem Lehrbuch und raubte dem Gast die Nerven. „Außerdem haben wir einfache Tore erzielt“, lobte Höhnisch die Angriffsleistung – und besonders Corinna Dawidowski. „Sie hat vorn ein richtig gutes Spiel gemacht und fast immer die richtigen Entscheidungen getroffen.“ In der Halbzeit nahmen sich die Gastgeberinnen vor, den Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen. „Die Mannschaft hat das sehr konzentriert gemacht“, stellte der Coach fest. Nur einmal (13:14) geriet Hüls in Rückstand. Am kommenden Wochenende pausieren die Hülser Damen. Anschließend sind sie zu Gast bei Kellerkind Teutonia Riemke III. Gute Aussichten, die Serie noch weiter auszubauen.

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